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Quelle: immoflash / Österreich

Transaktionen | 25.03.2019

Von Charles Steiner

In diesem Artikel:

Einsteinova ist vollvermietet

Erst vor wenigen Monaten hatte die S Immo ihr Büroprojekt Einsteinova Business Center im Stadtteil Petržalka in Bratislava fertiggestellt, nun vermeldete der Konzern die Vollvermietung. Bei einem Lokalaugenschein in der slowakischen Hauptstadt vor Journalisten erklärte S Immo-Vorstand Friedrich Wachernig, dass bereits in einer sehr frühen Bauphase Ankermieter für die Büroimmobilie gewonnen werden konnten. Rund 9.000 m2 wurden an den IT-Konzern IBM vermietet, 5.000 m2 an die Versicherungsgesellschaft Uniqa.

Drei weitere IT-Unternehmen, Datalan, Tempest und PMK haben in Summe 8.000 m2 bezogen. Die S Immo hält bei dem Turm 51 Prozent, der Rest entfällt auf zwei slowakische Partner. Wachernig betonte dabei die konservative Strategie, die die S Immo verfolgt: "Es zahlt sich aus, Grundstücke auf Reserve zu kaufen und dann zu entwickeln, wenn die Zeit dafür reif ist." In Bratislava suche man noch weitere Liegenschaften, das gestalte sich allerdings als nicht sehr einfach, da Widmungs- und allfällige Restitutionsthemen zu beachten seien.

Diese Strategie werde auch an anderen Standorten angewandt, etwa im Speckgürtel von Berlin, wo rund eine Million m2 angekauft wurden. "Das sind zum Teil Liegenschaften ohne Widmungen, Wald und auch Bauhoffnungsland. Gekauft wurden sie um zwischen zehn und 20 Euro/m2, wenn sich für uns keine Entwicklungsgelegenheiten ergeben würden, kann man das Grundstück zum selben Preis wieder verkaufen. Aber es gibt eben Entwicklungspotenzial, weswegen es erhebliche Wertsteigerungsmöglichkeiten für diese Liegenschaften gibt", so Wachernig, der auf einen enormen Bedarf an Büroflächen und Wohnraum in Berlin durch Amazon und Co. verweist, weswegen am Stadtrand etwa Wohnkomplexe für Mitarbeiter entstehen könnten. Man kaufe aber auch im Bestand zu, suche dabei aber eher distressed Assets, um diese entsprechend zu entwickeln und so wieder attraktiv für Nutzer und auch Investoren zu machen. In CEE und SEE wolle man wieder mehr investieren, derzeit suche man Liegenschaften in der kroatischen Hauptstadt Zagreb. Sollte Serbien der EU beitreten, würde man auch diesen Markt genau beobachten, so Wachernig.

Transaktion: Bratislava, Krasovského 2

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