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Projekte | 22.03.2019

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:

Hannover: Windhorst will Ihme-Zentrum bis Ende 2022 sanieren

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus
Bis Ende Mai will Civitas das Ihme-Zentrum zu 83% gekauft haben.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus

Über die vertraglichen Verpflichtungen hinaus, die Lars Windhorst von Intown übernimmt, will der künftige Eigentümer des Ihme-Zentrums bis Ende 2022 die kompletten 100.000 qm Leerstandsfläche sanieren und zeitgerecht auch die Shopping Mall realisieren.

Gestern erklärte Lars Windhorst - ab Ende Mai voraussichtlich Eigentümer von 83% des Ihme-Zentrums in Hannover - seine Pläne im hannoverschen Rathaus in einer kurzfristig einberufenen Sondersitzung des Oberbürgermeisterausschusses, des Wirtschaftsausschusses sowie des Bezirksrats Linden-Limmer.

Windhorst will mehr machen, als Intown verhandelt hat

Die Civitas Property Group, eine Tochter der von Lars Windhorst gegründeten Sapinda Holding, plant nach Windhorsts Aussage, bis Ende 2022 die aktuell 100.000 qm teils im Rohbauzustand befindlichen Leerstandsflächen im Ihme-Zentrum zu sanieren. Das geht über die vertraglichen Verpflichtungen hinaus, die die Intown-Objektgesellschaft zum Ihme-Zentrum mit der Stadt Hannover im Mai 2018 geschlossen hatte.

Diese Vereinbarung beinhaltet die Fassade zur Blumenauer Straße für 8 Mio. Euro zu modernisieren, 20.000 qm Büroetagen im Hochhaus Ihmeplatz 5 nach dem Auszug des Jugendamtes Mitte 2021 bis Ende 2022 für andere Ämter der Stadt Hannover zu modernisieren und weitere 10.000 qm Gewerbefläche zu vermieten. Windhorst erklärte, es sei unwirtschaftlich, nur Teilbereiche zu modernisieren, und bestätigte zudem die von Intown entwickelten Pläne für ein Shopping Center mit Ausgang in Richtung Küchengartenplatz.

Zweistelligen Betrag angezahlt

Die Unterschrift beim Notar zum Verkauf der Intown-Objektgesellschaft an Civitas sei zum Jahreswechsel getätigt worden, verriet Windhorst. Zudem habe Civitas bereits einen zweistelligen Millionenbetrag an Intown überwiesen. Bis Ende Mai soll der Restbetrag gezahlt werden. Die Finanzierung der Modernisierung soll aus dem Eigenkapital erfolgen.

Dass Civitas das Ihme-Zentrums lange im Bestand hält, scheint eher unwahrscheinlich. Windhorst erklärte, es sei "nicht relevant, ob wir das Ihme-Zentrum 30, 10 oder 50 Jahre im Bestand halten, sondern, dass wir a. Minimum das erfüllen, was Intown verhandelt hat, und b. mehr machen werden". In einem halben Jahr will Civitas konkretere Pläne vorlegen. Die begonnenen Modernisierungsarbeiten sollen aber ohne Pause fortgesetzt werden.

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