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Projekte | 22.03.2019

Von Volker Thies

In diesem Artikel:

Heberger sichert sich Baufeld am Offenbacher Hafen

Quelle: OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft, Urheber: Fischer Architekten
So soll der westliche Rand des Offenbacher Hafengebiets Ende 2022 aussehen, wenn das Projekt Ofsite abgeschlossen ist.

Quelle: OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft, Urheber: Fischer Architekten

Drei Büro- und zwei Parkhäuser will der neue Eigentümer auf dem drittletzten freien Baufeld am Offenbacher Hafen errichten. Auch die verbleibenden Flächen sind bereits reserviert, so dass die Umwandlung des einstigen Industriehafens vor ihrem Abschluss steht.

Die Unternehmensgruppe Heberger, Schifferstadt, hat vor wenigen Tagen eines der letzten freien Baufelder am Offenbacher Mainhafen vom städtischen Unternehmen Mainviertel Offenbach erworben. Heberger will auf dem rund 1 ha großen Areal drei Bürogebäude und ein Parkhaus mit 165 Stellplätzen entwickeln und rund 50. Mio. Euro in das Vorhaben investieren. Auf angrenzenden weiteren 2.000 qm, die die Messe Offenbach von Mainviertel gekauft hat, wird Herberger im gleichen Schritt als beauftragter Projektentwickler aktiv und errichtet ein weiteres Parkhaus mit rund 350 Stellplätzen. Rund 7 Mio. Euro will die Messe in dieses Projekt investieren. Die beiden aneinander stoßenden Parkhäuser erfüllen zwei Funktionen: Sie ersetzen die bisherige Funktion des Baufelds als Messe- und Quartiersparkplatz und sie schirmen die Bürobauten gegen das angrenzende Kohle-Freilager der Energieversorgung Offenbach ab.

Messeparkhaus soll in gut einem Jahr fertig werden

Die drei fünfgeschossigen Bürohäuser mit der vorläufigen Projektbezeichnung Ofside werden rund 16.300 qm BGF bzw. 14.500 qm Bürofläche bieten. Zwischen den Baukörpern ist ein öffentlich zugänglicher Grünbereich vorgesehen. Planer ist das Mannheimer Büro Fischer Architekten, das auf der Hafeninsel bereits mit dem Wohnobjekt Hafengold von Deutsche Wohnwerte aktiv war. Mit seinem Bauträgergeschäft hat auch Heberger schon Erfahrung am Offenbacher Hafen gesammelt: Für das Gemeinnützige Siedlungswerk errichtete das Unternehmen die Hafenarkaden. Das Messeparkhaus soll Mitte 2020 in Betrieb gehen, 2021 das erste Bürohaus sowie das andere Parkhaus. Die beiden übrigen Büroobjekte sollen bis Ende 2022 folgen. Sowohl Ankermieter für die Büros als auch Betreiber für die Parkhäuser werden noch gesucht. Heberger will seine Objekte zum Ende der Entwicklung hin veräußern, prüft aber auch Varianten für den früheren Einstieg eines Endinvestors. Das nötige Geld soll eine klassische Bankfinanzierung bereitstellen.

Nach Angaben der Stadtwerke-Unternehmensgruppe, die die Entwicklung des Hafens steuert, sind die letzten beiden noch unbebauten Baufelder bereits für Nutzer reserviert: Beim so genannten Boxclub-Areal auf der anderen Seite des Kohlelagers werde mit dem Investor verhandelt, wie der für seine Integrationsarbeit ausgezeichnete Boxclub Nord in dessen Pläne integriert werden kann. Das östlich angrenzende Grundstück ist für die Hochschule für Gestaltung vorgesehen. Der Grundstücksvertrag mit dem Land Hessen stehe kurz vor der Finalisierung. "Die Gespräche laufen gut, mehr können wir derzeit nicht öffentlich sagen", kommentierte Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD).

Transaktion: Offenbach am Main, Hafeninsel

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