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Projekte | 20.03.2019

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:

Stadt Hamburg erteilt Abrissgenehmigung für City-Hof

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus
Der City-Hof, der seit dem Auszug des Bezirks Mitte im Juni 2018 leer steht, darf abgerissen werden.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus

Die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW) hat die Genehmigung für den Abbruch des City-Hofs gegenüber dem Hamburger Bahnhof erteilt. Damit ist der Weg frei für das 300-Mio.-Euro-Projekt Johann-Kontor von Aug. Prien.

Nach Auskunft der Behörde war in der vergangenen Woche der abschließende Bericht der Icomos International, des Beratergremiums der Unesco, vom August 2018 in Hamburg angekommen. Die Stadt hatte die Abrissgenehmigung zurückgestellt, um zu klären, ob ein Abriss der 1958 nach einem Entwurf des Architekten Rudolf Klophaus fertiggestellten, denkmalgeschützten vier Hochhäuser am Klosterwall den Welterbestatus von Speicherstadt und Kontorhausviertel mit dem Chilehaus gefährdet. Zwar wird in dem Bericht der Abriss bedauert, doch eine Gefährdung des Welterbestatus verneint. Eine Befassung des Welterbekommitees mit dieser Frage im Sommer 2019 wird nicht empfohlen.

Aug. Prien kann Johann-Kontor starten

Der Hamburger Projektentwickler Aug. Prien möchte das 7.000 qm große Grundstück für 35,2 Mio. Euro von der Stadt kaufen, um hier nach dem Abriss des anthrazitfarbenen Hochhausensembles einen 190 m langen, neungeschossigen Neubau zu entwickeln. Für 300 Mio. Euro soll das Johann-Kontor entstehen: mit einem Hotel - dem Vernehmen nach ein Vier-Sterne-Haus der Marke Accor -, einem großen Bürogebäude und in der Mitte einem Wohnhaus mit 150 Mietwohnungen, davon ein Drittel öffentlich gefördert. Im Sockel ist Raum für Einzelhandel und Kultur geplant.

Der geplante Abriss des Baudenkmals hatte Architekten, Denkmalschützer und die Opposition in der Bürgerschaft gleichermaßen entzündet. Neben dem Abriss selbst kritisieren sie auch den Neubauentwuf der Architekten KPW Papay Warncke und Partner, der Sichtachsen auf das Kontorhausviertel verstelle.

Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD) hingegen "begrüßt diese Entscheidung, die zu einer städtebaulichen Weiterentwicklung mit einem erheblichen Anteil neuer Wohnungen und zu einer weiteren Belebung der Innenstadt führen wird".

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