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Märkte | 18.03.2019

Von Alexander Heintze

In diesem Artikel:
  • Städte:
    München
  • Organisationen:
    Stadt München
  • Personen:
    Dieter Reiter, Sigmar Gabriel
  • Immobilienart:
    Wohnen

Münchner sollen in Wohnungsfonds investieren

Quelle: Immobilen Zeitung, Urheber: Alexander Heintze
In München sollen die Bürger über einen Fonds in Wohnungen investieren, um die Mieten niedrig zu halten.

Quelle: Immobilen Zeitung, Urheber: Alexander Heintze

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) überrascht fast wöchentlich mit neuen Ideen, wie in der Stadt mehr bezahlbarer Wohnraum entstehen kann. Sein neuester Vorschlag ist ein Bürgerfonds, den er im Interview mit dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel ins Gespräch brachte.

Zuletzt gab die Stadt viel Geld aus, um durch ihr Vorkaufsrecht Wohnungen zu erwerben. Das könnte in Zukunft die Finanzen überfordern. Darum sollen jetzt die Bürger ran. Reiter schwebt ein Immobilienfonds vor, an dem sich die Münchner beteiligen sollen. Mit dem Geld kauft der Fonds Wohnungen und bringt diese dann zu günstigen Mieten an den Markt. "Wir können nicht alles kaufen, vielmehr sollten sich die Münchner ihre Stadt zurückkaufen", sagt Reiter im Spiegel. Ob das angesichts der hohen Preise und niedrigeren Mieten eine rentable Anlage wird, bleibt allerdings offen.

Neu ist die Idee einer solchen Bürgerbeteiligung nicht. Schon 2015 regte eine Expertenkommission des damaligen Bundeswirtschaftsministers Sigmar Gabriel (SPD) einen Infrastrukturfonds an, über den Bürger Straßen und kommunale Bauprojekte finanzieren sollten. Es blieb bei dem Vorschlag.

Im Vorfeld der Kommunalwahlen im kommenden Jahr versucht Reiter mit verschiedenen Vorschlägen den immer weiter steigenden Mieten Einhalt zu gebieten. So hat Reiter bereits die Erhaltungssatzung verschärfen lassen und den stadteigenen Wohnungsbauunternehmen eine eigene Mietpreisbremse verordnet. Derzeit prüft die Stadt, ob die Erhaltungssatzung auf das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet werden kann. Eine weitere Idee ist, Unternehmen das Baurecht zu erleichtern, wenn diese gleichzeitig Werkswohnungen bauen.

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