Sie verwenden
iz.de als
Gastnutzer
Alle Leistungen ansehen
Tooltipp
{{counter.remaining}} {{counter.title}}

Sie haben einen Artikel verbraucht

Als registrierter Nutzer können Sie bis zu 10 Artikel pro Monat lesen - kostenfrei und unverbindlich

{{vm.izPaket[vm.user.izPaket].title}}

Ihre Leistungen

Märkte | 13.03.2019

Von Monika Hillemacher

In diesem Artikel:
  • Städte:
    Frankfurt am Main
  • Unternehmen:
    JLL
  • Personen:
    Timo Tschammler, Matthias Barthauer
  • Immobilienart:
    Einzelhandel, Hotel & Gastronomie, Büro, Gewerbe allgemein

JLL: Erbbaurecht für Gewerbe im Kommen

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Lars Wiederhold
Das Frankfurt Airport Center gehört JLL zufolge zu den großen Erbbau-Transaktionen 2018. Madison International Reality und Peakside Capital gaben den Bürokomplex an Godewind und ERWE weiter.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Lars Wiederhold

Mit JLL hat jetzt ein zweiter Marktakteur innerhalb kurzer Zeit eine Studie zum Erbbaurecht vorgelegt. Der Tenor ist ähnlich wie bei der im Februar veröffentlichen Analyse von Irebs und Union Investment: Renditedruck, Wettbewerb und Politik zwingen die Immobilienbranche verstärkt nach Erbbaurechten Ausschau zu halten. Auch für Gewerbebauten.

"Das Transaktionsvolumen von Erbbaurechtsimmobilien dürfte mittelfristig zunehmen", sagt JLL-Deutschlandchef Timo Tschammler. Luft nach oben gibt es genug. Denn in einer Stichprobe auf Basis von 2.400 Gewerbe-Transaktionen, die JLL zwischen 2016 und 2018 in den sieben deutschen Metropolen begleitete, fanden sich lediglich 47 mit Erbbaurechten. Das Volumen beziffert Matthias Barthauer von JLL Research auf 4,7 Mrd. Euro oder 5% des Gesamtwertes (98,4 Mrd. Euro).

Frankfurt ist Hauptstadt des Erbbaurechts

Mehr als die Hälfte entfiel auf Büros. Hotels und Einzelhandel folgen mit weitem Abstand. Als regionalen Investitionsschwerpunkt nennt die Studie Frankfurt am Main. Dort seien im Betrachtungszeitraum 5 Transaktionen gezählt worden, bei denen Immobilien mit Erbbaurechten für dreistellige Millionenbeträge den Eigentümer wechselten. Hinter Frankfurt rangieren München und Hamburg. Diese drei Städte vergeben Grundstücke bevorzugt im Erbbaurecht.

"Preisentwicklung geht mit dem Markt"

Zahlenmäßig seien die Rechte zwar Ausnahmen, aber "ein nicht zu vernachlässigender Teil des Immobilienmarktes", meint JLL. Zumal die Preise der Rechte sich ähnlich nach oben entwickelten wie solche für Immobilien im Volleigentum. Tschammler bescheinigt deutschen Investoren jedoch eine "gewisse Skepsis" beim Thema. Der Akzeptanz dienten Laufzeiten von 50 Jahren an aufwärts, klare Regeln für den Heimfall und vertraglich gesicherter Erbbauzins. Die größte Offenheit sei bei Private Equity Fonds, Corporates und privaten Anlegern erkennbar.

Ausländische Akteure seien an den ausgewerteten Deals überproportional beteiligt gewesen. Der Anteil betrug im Schnitt 80%, im Vergleich zu 50% am Gesamttransaktionsmarkt in den sieben Metropolen.

Mehr dazu lesen Sie in der Titelgeschichte der am morgigen Donnerstag erscheinenden Printausgabe der Immobilien Zeitung: "Erbbaurecht taugt auch für Gewerbebauten".

Legende:

  • Haus
  • Straßenabschnitt
  • Wohnquartier
  • Ortsteil
  • Ort
  • Bundesland / Land
  • Projekt

In Netzwerken weiterempfehlen

Kostenfrei für Abonnenten

Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland

Unser Service für IZ-Abonnenten:
Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland - täglich aktuell, übersichtlich geordnet und kostenfrei!