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Veranstaltungen | 12.03.2019

Von Robin Göckes

In diesem Artikel:
  • Städte:
    Cannes
  • Personen:
    Ban Ki-Moon

Ban Ki-moon fordert weniger Egoismus

Quelle: Immobilien Zeitung
Früherer UN-Generalsekretär Ban Ki-moon (hier im Bild mit IZ-Chefredakteurin Brigitte Mallmann-Bansa) redete der Branche ins Gewissen.

Quelle: Immobilien Zeitung

"Engaging the Future" lautet das diesjährige Motto der Mipim in Cannes. Passend dazu haben die Organisatoren einen Redner für die Eröffnung eingeladen, der die drängenden Probleme unserer Zeit angesprochen und mit einem eindringlichen Appell an die versammelte Immobilienbranche garniert hat: Ex-UN-Generalsekretär Ban Ki-moon redete der Branche ins Gewissen.

Steigende Meeresspiegel, Hitzewellen, wachsende soziale Ungleichheiten und politische Führer, die weniger das große Ganze im Blick haben als vielmehr nur kurzfristige Interessen ihres eigenen Landes - in seiner Eröffnungsrede ließ Ex-UN-Generalsekretär Ban Ki-moon kaum eine Herausforderung aus, die die Welt in den kommenden Jahrzehnten beschäftigen dürfte. Und er wandte sich mit einem eindringlichen Appell an die Entscheider in der Immobilienbranche, nicht alleine ihre eigenen Firmeninteressen zu verfolgen, sondern sich als Weltbürger zu begreifen und entsprechend zu handeln: "Wir müssen alle zusammenarbeiten. Der Immobilienbranche kommt bei der Entwicklung unserer Städte eine tragende Rolle zu."

Ban Ki-moon: "Städte müssen inklusiv werden"

Gerade im Hinblick auf die fortschreitende Urbanisierung sei die Arbeit der Branche wichtig. Gemeinsam müsse es gelingen, die weltweiten Metropolen fit für den Klimawandel und die sozialen Herausforderungen, die mit ihrem Wachstum einhergehen, zu machen. Die Digitalisierung könne dazu einen Teil beitragen. "Aber unsere Städte müssen nicht nur smart, sie müssen auch inklusiv werden. Es muss Wohnraum für alle geben, für reiche und arme Menschen und auch für die Älteren." Bei seinen Zuhörern warb Ban Ki-moon dafür, in ihren Investmententscheidungen Nachhaltigkeit und Klimafreundlichkeit mitzudenken und bei der Entwicklung neuer Immobilien nachhaltige Technologien einzusetzen.

Um die Folgen des Klimawandels auf ein Minimum zu begrenzen, bedürfe es der gemeinsamen Anstrengung aller, betonte der ehemalige UN-Generalsekretär ein ums andere Mal während seiner Rede. "Sie treffen sich hier in Cannes seit 30 Jahren und bauen wichtige Partnerschaften auf und aus." Sich mit weiteren Industrien zu vernetzen wäre ein richtiger Schritt, "um den Herausforderungen, die auf uns alle zukommen werden, zu begegnen".

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