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Märkte | 12.03.2019

Von Daniel Rohrig

In diesem Artikel:
  • Städte:
    Berlin, Hamburg
  • Unternehmen:
    bulwiengesa
  • Organisationen:
    Initiative Unternehmensimmobilien
  • Immobilienart:
    Logistik, Industrie, Gewerbe allgemein

Immer kürzere Vertragslaufzeiten bei Unternehmensimmobilien

Deutsche Unternehmen möchten sich immer weniger an langfristige Mietverträge binden. Nur noch knapp 5% der Mieter unterschreiben Verträge für zehn Jahre oder länger. Der Anteil der Verträge mit unter einem Jahr Laufzeit lag in der zweiten Hälfte 2018 bereits bei 36% und damit gut 16% über dem langjährigen Durchschnitt. Das geht aus einem Marktbericht der Initiative Unternehmensimmobilien in Zusammenarbeit mit bulwiengesa hervor.

Die stärkste Flächennachfrage kam im zweiten Halbjahr 2018 aus dem Logistik- und Transportbereich. Einer der Gründe: Zunehmend werden Arbeitsschritte der Produktion auch in die Logistik ausgelagert. Der Flächenumsatz im Gesamtjahr 2018 ist im Vergleich zum sehr starken Vorjahr um knapp 20% zurückgegangen. Mit einem Gesamtergebnis von 856.500 qm umgesetzter Fläche zum Jahresende sank dieser Wert auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Untersuchung. Das zweite Halbjahr 2018 fiel dabei noch einmal um knapp 29% hinter das erste Halbjahr zurück.

Stärkster Flächenumsatz in Berlin und Umgebung

Den stärksten Umsatz gab es im zweiten Halbjahr 2018 in Berlin und Umgebung. Mit 72.500 qm liegt der Anteil am Flächenumsatz bei 20%. Dicht danach folgt der Ballungsraum Rhein-Ruhr. Auf Platz drei mit einem Anteil von rund 17% am gesamten Flächenumsatz liegt die Region Ost, die den stärksten Zuwachs für sich verbuchte und das Ergebnis des vorherigen Halbjahres mehr als verdoppelte. Den höchsten Rückgang beim Flächenumsatz wiederum verzeichnete Hamburg und sein Umland mit 81% im Vergleich zum vorherigen Halbjahr.

Für einen Großteil der Objektklassen wurde zum ersten Halbjahr 2018 ein Rückgang der Spitzenrenditen beobachtet. Generell deutet sich jedoch bereits seit dem ersten Halbjahr 2018 laut Untersuchung ein Abflachen der Renditekompression an. Dieser Trend setzte sich auch in der zweiten Jahreshälfte fort. Zurückzuführen sei dies unter anderem auf den Mangel an Topobjekten in den begehrten Lagen. Die Folge sei die Tendenz, außerhalb der Core-Bereiche zu investieren.

Fertigstellungsvolumen steigt um knapp 14%

Das Fertigstellungsvolumen über alle Objektkategorien hinweg stieg mit knapp 1,9 Mio. qm im Vergleich zum Vorjahr um knapp 14%. Im zweiten Halbjahr 2018 ging das Gros des Fertigstellungsvolumens von etwa 43% auf das Konto der Produktionsimmobilien. Für das laufende Jahr zeichnet sich darüber hinaus ein enormer Zuwachs an Flächen in Gewerbeparks ab. Bereits knapp 290.000 qm befinden sich im Bau. Bei kleinteiligen, urbanen Lager- und Logistikimmobilien ist ein Neubauvolumen von 1,4 Mio. qm in der Pipeline.

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