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Projekte | 12.03.2019

Von Alexander Heintze

In diesem Artikel:

Zech bekommt Holzhybrid-Großauftrag von Siemens in Erlangen

Quelle: Siemens Real Estate
Das zentrale Empfangsgebäude ist eines von insgesamt fünf Häusern, das auf dem Siemens-Campus in Holzhybrid-Bauweise errichtet wird.

Quelle: Siemens Real Estate

Das Erkrather Unternehmen Zech Building baut für den Siemens-Konzern vier Büro- und ein Empfangsgebäude auf dem neuen Campus in Erlangen in Holzhybridbauweise. Insgesamt umfasst der Auftrag rund 80.000 qm Bruttogrundfläche.

Der Siemens-Campus im Erlanger Süden geht in den nächsten Bauabschnitt. Im sogenannten zweiten Modul plant der Technologiekonzern vier Bürogebäude mit jeweils rund 15.000 qm Bürofläche für insgesamt rund 5.000 Arbeitsplätze. Außerdem entsteht das zentrale Empfangsgebäude mit gut 20.000 qm. Geplant sind zudem drei weitere Parkhäuser mit insgesamt 2.500 Stellplätzen.

Dabei setzt der Konzern bei den Büros und dem Empfangsgebäude auf eine modulare Holzhybridbauweise. „Holzhybrid ist aus unserer Sicht das ambitionierteste, was es derzeit gibt“, sagt Thomas Braun, der als General Manager das Neubauprojekt Siemens Campus Erlangen verantwortet. Siemens-Real-Estate-Chef Zsolt Sluitner spricht sogar vom größten Bauprojekt in Deutschland, das mithilfe des Building Information Modeling (BIM) in Holzhybridbauweise realisiert werde.

Den Auftrag dafür bekam Zech Building, eine Tochter der Bremer Zech-Gruppe. Für das Unternehmen ist es ein großer Erfolg. Erst im vergangenen Jahr beteiligte sich Zech an dem österreichischen Holzhybridspezialisten Cree aus Dornbirn sowie an dem Stahlmodulbauunternehmen Cadolto. Nun soll die neu gewonnene Modulbaukompetenz unter der Marke Cree by Zech bei Siemens zum Einsatz kommen. Die tragenden Elemente werden dabei aus Stahlbeton vorgefertigt, der Großteil aus Holzelementen gebaut.

Enorme Einsparungen bei CO2 und Beton

Die Bauweise soll gegenüber der herkömmlichen Bauweise rund 80% CO2 und zwei Drittel des Betonanteils einsparen. Zudem verkürze sich die Bauzeit um rund ein Fünftel. Bereits 2022 soll das zweite Modul fertig sein. Ob Holzhybrid auch bei den drei Parkhäusern eine Chance hat, sei noch nicht entschieden, so Braun. Hier sei der Auftrag noch nicht vergeben.

Siemens errichtet auf seinem Forschungsgelände im Süden Erlangens auf einer Fläche von 54 ha für rund eine halbe Milliarde Euro einen Campus mit rund 320.000 qm Büro-, Labor- und Konferenzfläche sowie Wohnungen mit etwa 100.000 qm Wohnfläche.

Die Bauabschnitte sind in sieben sogenannte Module aufgeteilt. Der erste Abschnitt mit acht Bürogebäuden und insgesamt 116.000 qm Bruttogrundfläche sowie drei Parkhäusern soll Ende des Jahres fertig werden. Derzeit läuft der Innenausbau in den ersten fertigen Gebäuden.

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