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Politik | 12.03.2019

Von Robin Göckes

In diesem Artikel:

Der Brexit bleibt im Brennpunkt

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Thomas Porten
Gehen oder bleiben die Briten? Diese Frage wurde auch in Frankreich heiß diskutiert.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Thomas Porten

Auch in der Sonne von Südfrankreich lässt ein tagesaktuelles Thema die Immobilienbranche nicht los. Die Verhandlungen rund um den Brexit sorgten an zahlreichen Messeständen für Stirnrunzeln und Gesprächsstoff.

Martin Payne atmet tief durch, schüttelt den Kopf und lächelt ein bisschen ungläubig. In der Nacht von Montag auf Dienstag hatten die britische Premierministerin Theresa May und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker gemeinsam verkündet, dass es nun doch Zugeständnisse der EU beim Brexit-Abkommen geben wird. Am Dienstagmorgen ist die Lage noch unklar: Wird das Verhandlungsergebnis Mays ausreichen, damit im britischen Parlament die notwendigen Stimmen für das Austrittsabkommen zusammenkommen? "Wenn der Brexit nicht so ein ernstes Thema wäre, müsste man schon zugeben, dass es unterhaltsam ist, das alles zu verfolgen", kommentierte Payne, Geschäftsführer der Warburg-HIH Invest Real Estate UK, die jüngsten politischen Entwicklungen.

Die bisherigen Folgen des Verhandlungsmarathons rund um den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU schätzt er als nicht so gravierend ein, als dass sie nicht wiedergutgemacht werden könnten. "Wenn man sich die Analysen anschaut, dann sieht man, dass zwar aus Deutschland weniger Geld in den Markt geflossen ist, dafür aber andere Investoren, etwa aus Italien oder Frankreich, diese entstehenden Lücken genutzt haben", sagt er.

Unsicherheit öffnet Tür für neue Gelegenheiten

Auch Michael Siefert, Managing Director bei Madison International, sieht Chancen trotz der vertrackten politischen Lage. "Unser einziger Zielmarkt in Großbritannien ist London. Und auch wenn das politische Umfeld derzeit ziemlich holprig ist, sind wir überzeugt davon, dass die Stadt ihren Status als dominantes Finanzzentrum behalten wird", sagt Siefert. Und die Unsicherheit öffne auch die Tür für neue Gelegenheiten. "Wir suchen aktuell sehr intensiv nach Einstiegschancen bei Objekten in guter Lage", erklärt er.
Einig waren sich viele Besucher der Mipim mit Blick auf den Brexit auch in dem Wunsch, dass das politische Hickhack nun dann doch hoffentlich möglichst rasch beigelegt werden kann. "Die Debatte muss ein Ende haben, und zwar bald", sagt Tom Goldsmith von Eversheds Sutherland.

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