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Märkte | 12.03.2019

Von Volker Thies

In diesem Artikel:
  • Städte:
    Frankfurt am Main
  • Organisationen:
    Stadt Frankfurt am Main, Bauaufsicht Frankfurt
  • Personen:
    Mike Josef
  • Immobilienart:
    Wohnen, Büro

Frankfurt baut seine Lücken zu

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Volker Thies
Der Wohnungsbau hat in Frankfurt einen Spitzenwert erreicht.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Volker Thies

Mehr als 7.000 neue Wohneinheiten haben die städtischen Behörden in Frankfurt 2018 registriert und für gut 3.500 Wohnungen gingen Fertigstellungsmeldungen ein. Beide Werte gehören zu den höchsten jemals registrierten.

Genau 3.519 Wohnungen sind im Jahr 2018 in Frankfurt fertiggestellt worden. Das geht aus der jüngst von der städtischen Bauaufsicht veröffentlichten Statistik hervor. Gegenüber 4.722 im Vorjahr ist das zwar ein deutlicher Rückgang, aber es handelt sich immer noch um den zweithöchsten Wert seit Beginn der 1960er Jahre. Genehmigt wurden im vergangenen Jahr 7.326 Wohnungen (2017: 5.872), davon 1.209 in Studentenwohnheimen. Insgesamt existiert ein Überhang von gut 10.000 Wohnungen, die genehmigt aber noch nicht in den Bau gegangen sind.

Viele neue Wohnungen in der Ex-Bürostadt

Für 1.985 Wohneinheiten wurde im Jahr 2018 die Umwandlung von Büro- in Wohnraum genehmigt und für 433 die Aufstockung im Bestand oder der Ausbau von Dachgeschossen. Am meisten Wohnungen wurden im Stadtteil Niederrad genehmigt, nämlich 1.709. Der einstige Bürostadtteil erlebt seit mehreren Jahren eine Welle von Um- und Ersatzneubauten zu Wohnzwecken. Es folgen der ebenfalls bereits stark verdichtete Stadtteil Gallus mit 733 und das Ostend mit 455 Wohneinheiten.

Die Verwaltung erteilte 3.516 Abgeschlossenheitsbescheinigungen (2.486 für Neubauobjekte), ohne die Eigentumswohnungen nicht verkauft werden dürfen. Allerdings wurden insgesamt nur 1.451 Verkäufe von Eigentumswohnungen registriert. Die Bausumme betrug 1,84 Mrd. Euro, so viel wie seit 1994 nicht mehr. Davon entfielen rund 550 Mio. Euro auf den Wohnungsbau, 300 Mio. Euro auf Büros, 284 Mio. Euro auf Bauprojekte am Frankfurter Flughafen und 244 Mio. Euro auf Hotelbauten. Das entspricht mehr als 4.000 Hotelbetten, die 2018 genehmigt wurden.

Dezernent will mehr Außenentwicklung

Planungsdezernent Mike Josef (SPD) hob hervor, dass die Zahl der Baugenehmigungen erstmals rechnerisch dem entspricht, was angesichts des Bevölkerungszuwachses nötig ist. Allerdings wies er auch darauf hin, dass das Potenzial für Nachverdichtung, Umnutzung im Bestand und Konversion begrenzt ist. In der Außenentwicklung müsse Frankfurt nachlegen.

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