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Unternehmen | 11.03.2019

Von Christine Rose

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    LEG Immobilien
  • Personen:
    Thomas Hegel, Lars von Lackum, Volker Wiegel
  • Immobilienart:
    Wohnen

LEG meldet Chefwechsel und Gewinnsprung

LEG Immobilien bekommt einen neuen Chef: Vorstandsvorsitzender Thomas Hegel wird das Unternehmen nach 13 Jahren an der Spitze am 29. Mai dieses Jahres verlassen. Sein Nachfolger wird Lars von Lackum, derzeit Chief Digital Officer. Der dann 63-Jährige Hegel geht damit vorzeitig - laut Vertrag hätte er seinen Posten noch bis zum 31. Januar 2021 innegehabt -, aber begleitet von viel Lob des Aufsichtsrats.

Die Bilanz fürs vergangene Geschäftsjahr ist tatsächlich eine gute. Das operative Ergebnis nach Zinsen und Steuern (FFO 1) stieg um 7,9% auf 318,6 Mio. Euro. Wesentlicher Treiber für die positive Geschäftsentwicklung des auf Nordrhein-Westfalen fokussierten Konzerns mit seinen nunmehr knapp 134.000 Wohnungen sind Mietsteigerungen, vor allem im Zuge seiner Modernisierungsstrategie. LEG Immobilien investierte im vergangenen Jahr in Instandsetzung und Modernisierung gut 250 Mio. Euro bzw. 29,40 Euro/qm Wohnfläche (2017: 187,5 Mio. Euro bzw. 22,40 Euro/qm). Dies sei die höchste Investmentsumme seit 20 Jahren gewesen, heißt es. Der Anteil an Maßnahmen, der den Bestandswert erhöht, wird dabei auf 71% beziffert. Auf vergleichbarer Fläche (like-for-like) stiegen die Ist-Mieten im vergangenen Jahr um durchschnittlich 3% auf 5,67 Euro/qm, der Leerstand blieb konstant bei 3,3%. Unterm Strich gingen die Mieteinnahmen um 25,5 Mio. auf 560 Mio. Euro nach oben.

LEG will 1.000 neue Wohnungen bauen

Anders als die Immobilien-AG Vonovia hält LEG weiter am Modernisierungs- und Instandsetzungsprogramm fest, wonach 1,7 Mrd. Euro zwischen 2013 und 2021 investiert werden sollen. Fürs laufende Jahr kündigt das Unternehmen an, 270 Mio. Euro in den Bestand stecken zu wollen. Auch Neubau ist vorgesehen, auf eigenen Flächen wurde ein Potenzial für etwa 1.000 Wohnungen ausgemacht.

Gekauft hat LEG im vergangenen Jahr 4.267 Wohnungen, das Gros davon entfällt auf ein Vivawest-Portfolio mit rund 3.750 Einheiten. Veräußert wurden 469 Wohnungen. Infolge der Ankäufe, vor allem aber der positiven operativen Entwicklung stieg der Wert des Immobilienbestands von 1.091 Euro/qm auf 1.198 Euro/qm.

Der FFO I stieg von 295,3 Mio. auf 318,6 Mio. Euro. Aufgrund dieses Zuwachses, aber auch, weil die Ausschüttungsquote von 65% auf 70% erhöht wird, sollen Aktionäre fürs vergangene Geschäftsjahr eine Dividende in Höhe von 3,53 Euro pro Aktie erhalten (2017: 3,04 Euro je Aktie). Für die beiden kommenden Jahre stellt der Vorstand ein weiteres FFO-Plus in Aussicht: Das Ziel für 2019 sind 338 Mio. bis 344 Mio. Euro, 2020 sollen es 356 Mio. bis 364 Mio. Euro werden.

Die Zahlen wird dann der neue Vorstandsvorsitzende Lars von Lackum berichten. Neu in den Vorstand kommt zum 1. Juni 2019 auch Volker Wiegel. Der Jurist und Volkswirt arbeitet seit 2013 für die LEG und hat den Bereich Recht, Struktur und Organisation aufgebaut.

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