Sie verwenden
iz.de als
Gastnutzer
Alle Leistungen ansehen

{{vm.izPaket[vm.user.izPaket].title}}

Ihre Leistungen

Projekte | 07.03.2019

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:

Hamburg: f&w baut für 100 Mio. Euro Hafenbahnpark

Quelle: Google Earth, Image Landsat/Copernicus, Urheber: Ponnie/LIN Architekten Urbanisten
Der Hafenbahnpark entsteht zwischen Wohngebäuden aus den 1920ern, Gewerbegebiet und Hafenbahn.

Quelle: Google Earth, Image Landsat/Copernicus, Urheber: Ponnie/LIN Architekten Urbanisten

Das städtische Unternehmen fördern und wohnen baut im Hamburger Stadtteil Veddel den Hafenbahnpark mit 350 überwiegend öffentlich geförderten Wohnungen. Den städtebaulichen Wettbewerb für das 100-Mio.-Euro-Projekt gewann LIN Architekten Urbanisten aus Berlin.

Unweit der S-Bahn-Station Veddel entwickelt fördern und wohnen (f&w) das Wohnquartier Hafenbahnpark. f&w ist ein städtisches Unternehmen, das sich primär um die Entwicklung und den Betrieb von Wohnunterkünften für schwer vermittelbare Gruppen sowie Geflüchtete und Asylbewerbern kümmert.

LIN gewinnt den städtebaulichen Wettbewerb

Der Name Hafenbahnpark ist Programm: Auf einem 15.500 qm großen Grundstück zwischen Harburger Chaussee und Hafenbahn - gar nicht weit vom Kleinen Grasbrook und den Elbbrücken entfernt - sollen Wohnhäuser mit 72 Wohnungen aus den 1970er Jahren einem Neubaubauquartier mit 350 Wohnungen weichen. Beim städtebaulichen Wettbewerb gab die Jury dem Büro LIN Architekten Urbanisten den Vorzug vor den anderen vier Büros.

Nur LIN hatte zugunsten einer Kammstruktur auf eine Blockrandbebauung verzichtet. Zur Hafenbahntrasse fungiert ein Gebäuderiegel mit Laubengängen als Lärmschutz für das Quartiersinnere. Die Kammstruktur besteht aus 16 verschieden hohen Terrassenhäusern in Modulbauweise. Auch kleine Läden sind im Quartier vorgesehen.

80% geförderte Wohnungen

„Es entsteht ein ungewöhnliches Wohnprojekt an einem ungewöhnlichen Ort“, erklärt Oberbaudirektor Franz-Josef Höing. „Der Entwurf von Finn Geipel reagiert mit einer klaren, lärmschützenden Kontur nach außen und schafft im Inneren eine vielgestaltige Wohnwelt.“

Bei der Zielgruppenmischung weicht der Hafenbahnpark vom üblichen Hamburger Drittelmix von Eigentums-, frei finanzierten und geförderten Mietwohnungen ab. Nur etwa ein Fünftel der Wohnungen entsteht im frei finanzierten Wohnungsbau.

Im April oder Mai soll mit dem Abbruch der ersten beiden Wohngebäude aus den 1970ern begonnen werden. Der Baubeginn ist für das kommende Jahr vorgesehen. 2024 soll das Hafenbahnquartier fertiggestellt sein.

In Netzwerken weiterempfehlen

Kostenfrei für Abonnenten

Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland

Unser Service für IZ-Abonnenten:
Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland - täglich aktuell, übersichtlich geordnet und kostenfrei!