Sie verwenden
iz.de als
Gastnutzer
Alle Leistungen ansehen

{{vm.izPaket[vm.user.izPaket].title}}

Ihre Leistungen

Projekte | 27.02.2019

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:

Hamburg: 150 Wohnungen für Commerzbank-Areal geplant

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus
Für eine Neuentwicklung wird das 12geschossige Hochhaus rechts sicher abgerissen. Vom 1874 entstandenen Haller-Bau bleiben vielleicht Teile der Fassade stehen.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus

Auf dem ehemaligen Commerzbank-Areal in der Hamburger Altstadt sollen primär Büroflächen sowie 150 Wohnungen, Einzelhandel und Gastronomie entstehen. Entwickler Procom hat jetzt mit Stadt, Bezirk Mitte und Denkmalamt einen Architekturwettbewerb für das 250-Mio.-Euro-Projekt ausgelobt.

Am Nikolaifleet in der Hamburger Altstadt sollen auf dem 5.864 qm großen, früheren Commerzbank-Areal ab 2020 zwei neue Gebäude entstehen. Das unter Denkmalschutz stehende, zwölfgeschossige Hochhaus an der Domstraße, entstanden bis 1964 nach einem Entwurf des dänischen Architekten Godber Nissen, kann abgerissen werden, da Gutachten eine wirtschaftliche Sanierung verneint hatten. Auf dem Areal soll nun ein Bürogebäude in Blockrandbebauung entstehen, dessen Höhe sich laut Ausschreibung an der Umgebung orientieren soll.

Primär Büroflächen sowie 150 Wohnungen

Das zweite, ursprünglich nach Plänen des Hamburger Rathausarchitekten Martin Haller 1874 fertig gestellte Gebäude steht wegen verschiedener Um- und Anbauten in den letzten 140 Jahren nicht unter Denkmalschutz. Den eingeladenen 15 Architekturbüros steht offen, einen kompletten Neubau zu planen, der in seinem Volumen dem Bestand entspricht. Doch mit der Ausschreibung ist auch ein Prüfauftrag zum Erhalt des Baues in Nachbarschaft zur Patriotischen Gesellschaft verbunden.

In diesem Gebäude sollen die 150 Wohnungen entstehen, davon 30% im geförderten Segment. Geplant sind im Schwerpunkt eher kleinere Wohnungen mit maximal drei Zimmern. Die Hälfte soll als Zwei- bis Zweieinhalbzimmerwohnung mit einer Größe von 45 qm bis 70 qm entstehen. Zudem sind im südöstlichen Teil - vis-á-vi zum Büroneubau - weitere Büroflächen vorgesehen. Einzelhandel und Gastronomie - Außenterrasse - sollen die Erdgeschosse beleben.

15 internationale Architekturbüros

Zu den 15 eingeladenen Architekten gehören Hamburger Büros, wie gmp von Gerkan, Marg und Partner, André Poitiers oder BLK2 Böge Lindner. Dazu kommen Max Dudler aus Berlin, Meili & Peter aus München sowie Sergison Bates, London, oder Tabanlioglu aus Istanbul. In der 39. Kalenderwoche sollen die Endergebnisse des zweiphasigen Wettbewerbs vorgestellt werden. Der Sieger erhält 58.000 Euro Preisgeld. Das Investitionsvolumen beziffert Procom auf 250 Mio. Euro.

Legende:

  • Haus
  • Straßenabschnitt
  • Wohnquartier
  • Ortsteil
  • Ort
  • Bundesland / Land
  • Projekt

In Netzwerken weiterempfehlen

Kostenfrei für Abonnenten

Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland

Unser Service für IZ-Abonnenten:
Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland - täglich aktuell, übersichtlich geordnet und kostenfrei!