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Unternehmen | 21.02.2019

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:
  • Städte:
    Hamburg
  • Organisationen:
    Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen Landesverband Nord
  • Personen:
    Olaf Scholz, Sönke Struck
  • Immobilienart:
    Wohnen

BFW Nord baut mehr Wohnungen

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus
Am Baakenhafen in der Hamburger Hafencity drehen sich zahlreiche Krane über künftigen Wohnungen.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus

Mit 5.632 Wohnungen haben die Hamburger BFW-Unternehmen 2018 nahezu doppelt so viele Wohnungen fertiggestellt wie 2017. Ähnlich positiv ist die Entwicklung in Mecklenburg-Vorpommern, eher durchschnittlich in Schleswig-Holstein.

Die steilsten Kurven produzieren die Hamburger Mitgliedsunternehmen des Landesverbands Nord des Bundesverbands Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW). Die neue Zeitrechnung beim BFW im Stadtstaat begann 2011 - mit der Übernahme der Amtsgeschäfte durch Olaf Scholz, der mit dem Thema Wohnungsbau die SPD zur temporären Alleinherrschaft an der Elbe führte und das Bündnis für das Wohnen in Hamburg schmiedete.

2018 knapp 93% mehr Fertigstellungen in Hamburg

2.227 Wohnungen wurden 2011 durch BFW-Unternehmen in Hamburg fertiggestellt, 2012 sogar nur 1.374. Im vergangenen Jahr gingen 5.632 Wohneinheiten fertig in den Markt - gegenüber dem etwas schwächeren 2017 ein Plus von knapp 93%. Auch bei den realisierten Baubeginnen haben die BFW-Mitglieder von Alster, Elbe und Bille ihre Zahlen mehr als verdoppelt: von 2.334 im Jahr 2011 auf 5.075 im vergangenen Jahr.

"Wir stemmen seit Jahren den Großteil des Neubaus in Hamburg - so auch 2018", betonte Sönke Struck, Vorstandsvorsitzender des BFW Nord. "Wir haben geliefert. Wir sind diejenigen, die bauen." Für 2019 sind 7.338 Baubeginne geplant - 45% mehr als 2018.

Regulierungen bremsen Wohnungsbau

Struck erwartet jedoch, dass die Fertigstellungszahlen in drei oder vier Jahren hinter den aktuellen Werten zurückbleiben werden, falls es Hamburg mit der Regulierung übertreibt: Mietpreisbremse, Mietendeckel, Erbbaurecht, Vorkaufsrecht in sozialen Erhaltungsgebieten.

So verspiele die Politik das entstandene Vertrauen und "setzt auch einen Prozess in Gang, dessen Ergebnis sinkende Fertigstellungszahlen in drei bis vier Jahren sein können". Schon jetzt planen Hamburger Investoren - nach Umfrage des BFW - in Gewerbeimmobilien umzuschichten oder ins Umland zu gehen.

Starker Zuwachs für Schleswig-Holstein erwartet

Davon profitiert nach Strucks Ansicht Schleswig-Holstein. Für das laufende Jahr werden 3.253 Baubeginne in Aussicht gestellt. Hier liegt die Fertigstellungszahl 2018 mit 1.366 Wohneinheiten jedoch nur wenig über dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre - wie die 1.315 realisierten Baubeginne im Jahr 2018. Das sind nur 50% der für das vergangene Jahr geplanten Baustarts.

Deutliche Zuwachsraten verzeichnet Mecklenburg-Vorpommern. Wurden 2016 nur 19 Wohneinheiten fertiggestellt, waren es im vergangenen Jahr 809. Bei den Baustarts sieht es allerdings verhaltener aus: 904 waren für 2018 geplant, tatsächlich in Bau gegangen sind 329. Für 2019 sind 1.048 Baustarts vorgesehen.

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