Sie verwenden
iz.de als
Gastnutzer
Alle Leistungen ansehen

{{vm.izPaket[vm.user.izPaket].title}}

Ihre Leistungen

Märkte | 20.02.2019

Von Jutta Ochs

In diesem Artikel:

Marktpreise heben die Mietspiegelwerte

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheberin: Jutta Ochs
Die Mietspiegelwerte steigen unaufhörlich weiter, in Berlin gibt es weiterhin große Unterschiede zwischen Ost und West.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheberin: Jutta Ochs

Die Vergleichsmieten sind im Jahr 2018 deutschlandweit um 2,2% gestiegen, hat der F+B-Mietspiegelindex ermittelt. Karlsfeld (Landkreis Dachau) verdrängt München vom Platz eins der Nettomieten.

Die Mietspiegelwerte geben annähernd wieder, was für Bestandswohnungen in den jeweiligen Städten gezahlt wird. Der deutsche Schnitt bei diesen Mieten, ausgewertet für 350 Kommunen mit Mietspiegel, liegt laut F+B bei 6,92 Euro/qm (Vorjahr: 6,72 Euro/qm). Die teuerste Großstadt ist München mit im Schnitt 10,45 Euro/qm Nettokaltmiete, das sind 51% mehr als der Durchschnitt in den Mietspiegelstädten.

Das kleine Karlsfeld ist am teuersten

Die Kommune mit den höchsten Preisen ist laut F+B aber jetzt Karlsfeld (Landkreis Dachau) mit 10,62 Euro/qm. Auch weitere kleinere Umlandgemeinden von München und von Stuttgart sind unter den zehn teuersten. Dazu gehören Leinfelden-Echterdingen, Tübingen, Germering und Ditzingen. Dies belegt laut F+B, dass das hohe Marktniveau insgesamt sukzessive die Mietspiegelpreise anhebe und die Nachfrage dabei nun deutlich ins Umland "übergeschwappt" sei.

Stuttgart auf Platz zwei bei Metropolen

Unter den Metropolen hat Stuttgart mit 9,97 Euro/qm hinter München die zweithöchste Vergleichsmiete. Es folgen Köln (8,63 Euro/qm), Hamburg (8,62 Euro/qm), Frankfurt (8,43 Euro/qm) und Düsseldorf (8,41 Euro/qm). Diese liegen somit zwischen ca. 22% und 44% über dem Bundesschnitt. Vordergründig gemäßigter geht es in Berlin-West (7,27 Euro/qm) und Berlin-Ost (6,58 Euro/qm) zu. Allerdings zeige sich in der Hauptstadt wegen ihrer Größe und ihres sehr ausdifferenzierten Wohnungsmarktes eine "enorme Spannbreite" der Mieten, die der bloße Mittelwert nicht wiedergebe, sagt F+B-Geschäftsführer Bernd Leutner. Ein überdurchschnittlicher Anstieg bei den Mieten sei dort im Altbaubestand sowie im Neubausegment zu verzeichnen.

Großstädte im Osten weiter unter Schnitt

Deutlich wird weiterhin die Differenz zwischen Ost und West. Zwar liegen Jena, Erfurt und Rostock mit einem Schnitt der Vergleichsmieten von 6,44 Euro/qm bis 6,93 Euro/qm auf dem Niveau des Bundesschnitts. Die übrigen Großstädte in den neuen Ländern rangierten oft darunter, in Potsdam im Schnitt bei 6,39 Euro/qm, in Dresden bei 6,23 Euro/qm.

Der F+B-Mietspiegelindex ist im IZ-Shop erhältlich.

In Netzwerken weiterempfehlen

Kostenfrei für Abonnenten

Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland

Unser Service für IZ-Abonnenten:
Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland - täglich aktuell, übersichtlich geordnet und kostenfrei!