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Projekte | 18.02.2019

Von Volker Thies

In diesem Artikel:

Worms: Wohnen, Hotel und Pflege am Dom für 90 Mio. Euro

Mit neuen Investoren und erheblich größerem Umfang geht das Projekt Wohnquartier Gerbergasse in Worms in die nächste Planungsrunde. Ein Hotel, Wohnungen verschiedener Kategorien und ein Pflegeobjekt sind auf der Fläche des geschlossenen Nibelungencenters geplant.

Die geplante Quartiersentwicklung im Wormser Stadtkern soll offenbar deutlich umfangreicher werden als bislang geplant. Während bei der ersten Präsentation des Projekts Ende 2016 noch von rund 40 Mio. Euro Investitionssumme die Rede gewesen war, geht es inzwischen der Lampertheimer Zeitung zufolge um bis zu 90 Mio. Euro. Auch bei den Investoren, die das Projekt anstelle des 2015 geschlossenen Nibelungencenters vorantreiben, gibt es offenbar Veränderungen. War anfangs Peter Ostermayer Wohnbau als Treiber des Vorhabens genannt worden, präsentierten jetzt der Bamberger Bauingenieur Harald Gerlach und ein Vertreter des Mannheimer Projektentwicklers Rhino Partners der Kommunalpolitik die aktuellen Pläne.

Nibelungencenter verschwindet Ende 2019

Auf dem 16.600 qm großen Areal in der Nähe des Wormser Doms zwischen Gerbergasse, Pankratiusgasse und Schönauer Straße soll im dritten Quartal 2019 der Abriss des Nibelungencenters anlaufen. Erhalten bleiben wird das Untergeschoss. Auf dessen rund 7.500 qm planen die Projektentwickler das Parkdeck des zukünftigen Wohnquartiers Gerbergasse. Anschließend wird es in drei Bauabschnitten bis Ende 2024 weitergehen. Die erste Etappe bildet ein Drei- oder Vier-Sterne-Hotel mit rund 130 Zimmern in einem Riegelbau entlang der Schönauer Straße, das 2021 die ersten Gäste aufnehmen wird.

Im zweiten Bauabschnitt sind von 2020 bis 2022 ein drei- bis viergeschossiger Riegel mit Wohnungen entlang der Gerber- und der Pankratiusgasse sowie das Objekt advita-Campus mit rund 7.000 qm BGF zwischen diesem und dem Hotel vorgesehen. Dahinter verbirgt sich ein Konzept für das Wohnen im Alter, das mehrere Abstufungen von komplett selbstständiger Lebensführung bis hin zu einer Pflegeversorgung vorsieht. Betreiber wird das Berliner Pflegeunternehmen advita.

Verhandlungen über Landesgrundstück

Schließlich ist von 2022 bis Ende 2023 die Bebauung des östlichen Geländeabschnitts mit dreigeschossigen Mietwohnungshäusern und insgesamt 8.650 qm BGF sowie bis Ende 2024 mit zwei- bis viergeschossigen Stadtvillen vorgesehen. Letztere sind mit 4.800 qm veranschlagt und sollen komplett in Eigentumswohnungen aufgeteilt werden. Presseberichten zufolge verhandeln die Investoren zudem mit dem angrenzenden Landesbetrieb Mobilität bzw. der rheinland-pfälzischen Immobilienverwaltung, um einen derzeitigen Behördenparkplatz innerhalb des überplanten Straßenrings in ihr Projekt einzubeziehen.

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