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Politik | 15.02.2019

Von Brigitte Mallmann-Bansa

In diesem Artikel:

Protestbündnis ruft zu Demo beim Quo Vadis auf

Quelle: Immmobilien Zeitung, Urheber: Bernhard Bomke
Demonstrationen gegen Teile der Immobilienwirtschaft sind in Berlin keine Seltenheit.

Quelle: Immmobilien Zeitung, Urheber: Bernhard Bomke

"Den Profiteuren von Verdrängung und Mietenwahnsinn auf die Pelle rücken" - das will das "Bündnis Zwangsräumung verhindern". Die Untergruppe des "Bündnisses gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn" ruft zu einer Kundgebung gegen den Immobilienkongress Quo Vadis auf, der am kommenden Montagabend in Berlin beginnt.

In dem Aufruf heißt es: "Vom 18.2. bis 20.2. treffen sich im Hotel Adlon Banken, Politiker*innen und große Immobilienkonzerne. Ein Ticket für die exklusive Veranstaltung kostet 3.000 Euro. So bleiben diese unter sich und können ungestört planen, wie sie die Mieten und damit ihre Profite immer weiter erhöhen können." Eine Stunde haben die Organisatoren angesetzt. Initiativen und Betroffene sollen zu Wort kommen.

Am Montag um 16.30 Uhr soll es direkt vor dem Adlon losgehen. Also kurz bevor die Gäste des Quo Vadis üblicherweise zur Vorabendveranstaltung in der Parlamentarischen Gesellschaft aufbrechen. Das wissen auch die Demonstranten: "Um 17:15 Uhr wollen die Eigentümer*innen und Superreichen gemeinsam zu einem Gespräch mit Kramp-Karrenbauer (CDU) gehen. Sie wollen sicherstellen, dass auch unter der nächsten Bundesregierung die Geschäfte ungestört laufen können." In den vergangenen Jahren steuerten allerdings viele der Quo-Vadis-Teilnehmer die Deutsche Parlamentarische Gesellschaft direkt an. 200 Spaziergänger könnten es dennoch werden.

Immobilienwirtschaft ist Protest gewohnt

Es ist nicht das erste Mal, dass Veranstaltungen der Immobilienwirtschaft das Ziel von Protesten sind. So traf es im Juni 2016 den vom Zentralen Immobilien Ausschuss veranstalteten Tag der Immobilienwirtschaft. Damals war Polizeischutz für die Besucher von Nöten. Und auf der Mipim 2014 kamen Aktivisten aus zehn europäischen Ländern zusammen und drückten ihren Unmut über unsoziale Wohnungspolitik und Gentrifizierung in ganz Europa aus.

Das Bündnis kündigt auch bereits schon die nächste Aktion für den 6. April an. Dann soll es eine große Mietendemonstration und einen gemeinsamen Besuch einer Immobilienmesse geben, bei der es „vorrangig um Eigentumskauf und Eigentumssicherung geht“.

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