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Projekte | 12.02.2019

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:

Unilever bezieht voraussichtlich die Neue Burg in der Hamburger Altstadt

Quelle: Quest Investment, Urheber: beyond-va.com
Quest entwickelt das Bürogebäude Neue Burg 1 am Hopfenmarkt.

Quelle: Quest Investment, Urheber: beyond-va.com

Unilever verlässt mit der Deutschlandzentrale die Hafencity. Nach Informationen der Immobilien Zeitung favorisiert der Multikonzern den Neubau Neue Burg 1 in der Hamburger Altstadt, den Quest bis Ende 2019 fertigstellt. Weitere 2.000 qm sollen bei einem Coworkinganbieter angemietet werden. Hier ist WeWork im Gespräch.

Vor knapp zehn Jahren verließ Unilever das heutige Gebäude namens Emporio in der Hamburger Neustadt und zog mit rund 1.150 Mitarbeitern in die Hafencity. Inzwischen ist es in dem von Behnisch Architekten entworfenen Gebäude am Strandkai 1 deutlich leerer geworden. Die Zahl der Beschäftigten schrumpfte auf unter 700. Zuletzt verließen 100 Angestellte der Margarinesparte (Becel, Flora, Rama) Ende Januar die sechsgeschossige Immobilie, da Unilever Ende 2017 dieses Segment an den US-amerikanischen Investor KKR verkauft hatte.

Quest entwickelt Neue Burg 1 bis Ende 2019

Bei der suche nach einem neuen Domizil verkleinert Unilever daher deutlich seinen Platzbedarf. Als Standort für die Deutschlandzentrale des Verbrauchsgüterkonzerns wird die Neue Burg 1 in der Altstadt favorisiert. Der Neubau am Hopfenmarkt, direkt neben der Ruine der Hauptkirche St. Nikolai, entsteht nach einem Entwurf der Architekten Stölken Schmidt. Quest realisiert den 6.500 qm großen, neungeschossigen Neubau bis Ende 2019. Quest hatte das Projekt auf dem früheren Standort des abgerissenen Hauses der Kirche im Frühjahr 2018 von der HIH Projektentwicklung erworben.

2.000 qm werden zu WeWork ausgelagert

Unilever würde nach vorliegenden Informationen sowohl die 5.500 qm große Bürofläche als auch die Erdgeschossfläche für die Unilever-Erlebniswelt mieten. Um beim künftigen Platzbedarf flexibel zu sein, werden nach Marktinformationen weitere 2.000 qm bei einem Coworkinganbieter besetzt. Vorne in den Verhandlungen liegt hier WeWork.

Das jetztige Unilever-Haus direkt an der Elbe hatte Rreef Investment 2009 für den offenen Immobilienfonds Grundbesitz Europa erworben. Als Multi-Tenant-Immobilie sei sie jedoch weniger geeignet, als etwa für eine Coworking-Nutzung, erklärt ein Marktkenner.

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