Sie verwenden
iz.de als
Gastnutzer
Alle Leistungen ansehen
Tooltipp
{{counter.remaining}} {{counter.title}}

Sie haben einen Artikel verbraucht

Als registrierter Nutzer können Sie bis zu 10 Artikel pro Monat lesen - kostenfrei und unverbindlich

{{vm.izPaket[vm.user.izPaket].title}}

Ihre Leistungen

Märkte | 11.02.2019

Von Daniel Rohrig

In diesem Artikel:

vdp: Immobilienpreise legen 2018 um 8% zu

Die Preise auf dem deutschen Immobilienmarkt haben 2018 mit 8% erneut ordentlich zugelegt. Das zeigt der Immobilienpreisindex des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp).

Damit erhöhten sich die Immobilienpreise stärker als im Vorjahr (6,8%). Wohnimmobilien verteuerten sich um durchschnittlich 8,3%, Gewerbeimmobilien um 6,8%.

Ein zu geringes Angebot an Immobilien machte sich dabei besonders bei selbst genutzten Eigentumswohnungen bemerkbar. Hier stiegen die Preise um 7,7%. 2017 betrug die Teuerungsrate 5,8%. Mehrfamilienhäuser kosteten 9% mehr (Vorjahr: plus 7,9%). Auf dem Mietmarkt scheint allerdings mittlerweile eine gewisse Plateaubildung erkennbar zu sein. In den sieben Metropolen Hamburg, Berlin, Frankfurt, Düsseldorf, Köln, München, Stuttgart gab es zwar im Jahresverlauf mit 9,9% einen immer noch recht hohen Anstieg. Im Vergleich zum Vorjahr (13,7%) fiel das Plus jedoch geringer aus.

Unterschiede zwischen Büro und Einzelhandel

Auch auf dem gewerblichen Immobilienmarkt gab es Unterschiede, vor allem zwischen den Nutzungsarten Büro und Einzelhandel. Die Preise für Büroimmobilien stiegen mit 9,6% im Jahresdurchschnitt erneut besonders stark an. Im vergangenen Jahr waren es 8,4%. Ganz anders stellt sich die Situation auf dem Markt für Einzelhandelsimmobilien dar: Die Nachfrage legte nur um magere 0,3% zu. 2017 waren es noch 1,3% gewesen. Hauptgrund laut vdp: der Druck des Onlinehandels.

Verhalten optimistisch für 2019

Für das laufende Jahr gibt sich vdp-Geschäftsführer Jens Tolckmitt verhalten optimistisch: Investoren seien weiterhin bereit, immer niedrigere Renditen zu akzeptieren. "Eine schwächere Wirtschaftsleistung könnte die Nachfrage und die Investitionsbereitschaft etwas bremsen."

Grundlage für die Daten des vdp-Immobilienpreisindexes sind die Transaktionsdaten von über 600 deutschen Kreditinstituten.

In Netzwerken weiterempfehlen

Kostenfrei für Abonnenten

Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland

Unser Service für IZ-Abonnenten:
Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland - täglich aktuell, übersichtlich geordnet und kostenfrei!