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Projekte | 01.02.2019

Von Lars Wiederhold

In diesem Artikel:

Rüsselsheim: Zwei Wettbewerbssieger für das Karstadt-Areal

Quelle: Stadtbauplan GmbH
Links der Entwurf von raumwerk, rechts der von FFM Architekten.

Quelle: Stadtbauplan GmbH

Im Realisierungswettbewerb für das vom Unternehmen gewobau auf dem ehemaligen Karstadt-Areal an der Frankfurter Straße 9-17 in Rüsselsheim geplante Wohn- und Geschäftshaus hat die Jury zwei erste Preise vergeben. Beide gehen nach Frankfurt: an das Architekturbüro raumwerk und an FFM Architekten.

Insgesamt 14 Architekten aus Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg hatten sich am Wettbewerb für das Grundstück in prominenter Lage beteiligt. Herausgekommen sind dabei sehr unterschiedliche und teils mutige Entwürfe. Die Ideen reichten von Satteldachhäusern bis zu einem Wohnhochhaus. Die Wahl der Jury fiel aber nach "heißen Diskussionen", so der Vorsitzende Johann Eisele, letztlich auf die Vorschläge von raumwerk und FFM.

raumwerk lieferte eine durchgängige Blockrandbebauung mit abgeschrägten Fassaden ab, FFM entschied sich für eine Kombination aus mehreren Viergeschossern und einem markanten Sechsgeschosser, der sich zur Ecke Frankfurter Straße/Friedensplatz hin orientiert.

Der Baubeginn ist voraussichtlich 2020

"Wir nehmen jetzt mit den Preisträgern Kontakt auf und werden ihnen auf den Zahn fühlen", kündigt gewobau-Prokurist Thomas Steininger an. Im April will gewobau dann entscheiden, wer den Zuschlag erhält. "Wir bauen auf jeden Fall einen ersten Platz", betont gewobau-Geschäftführer Torsten Regenstein. Das kommunale Wohnungsunternehmen erwartet die Baueingabe für das Projekt für Oktober 2019. Als Baukostenobergrenze hat gewobau 20,75 Mio. Euro festgelegt.

2020 folgt dann der Abriss des ehemaligen Karstadt-Warenhauses, dessen Kosten die Stadt übernimmt. Im gleichen Jahr will gewobau auch mit dem Neubau loslegen. Dieser wird über etwa 5.200 qm Wohnfläche sowie 800 qm Verwaltungs-, 450 Handels- und 300 qm Gastronomiefläche verfügen. Die dafür nötigen Grundstücke hat sich die Stadt gesichert. Zudem hofft Oberbürgermeister Udo Bausch (parteilos), dass das Projekt Eigentümer benachbarter Grundstücke dazu motiviert, ebenfalls in Neubauprojekte zu investieren. Ein benachbartes Wohn- und Geschäftshaus an der Löwenstraße habe seit kurzer Zeit neue und bauwillige Eigentümer, berichtet Baustadtrat Nils Kraft (SPD).

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