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Projekte | 31.01.2019

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:
  • Städte:
    Hamburg
  • Projekte:
    Elbtower Hamburg
  • Unternehmen:
    Signa-Gruppe
  • Organisationen:
    Bündnis 90 / Die Grünen, SPD, Land Hamburg
  • Personen:
    David Chipperfield
  • Immobilienart:
    Hotel & Gastronomie, Büro

Hamburg: Rot-Grün wackelt am Elbtower

Quelle: Signa, Urheber: David Chipperfield
2021 soll der Elbtower in Bau gehen und 2025/2026 fertiggestellt sein.

Quelle: Signa, Urheber: David Chipperfield

Im Haushaltsausschuss der Hamburger Bürgerschaft wurden zusätzliche Forderungen an den Investor des Elbtowers, Signa, beschlossen: 30% Vorvermietung bei den Büroflächen, ein langfristiger Pachtvertrag für das Hotel oder die Selbstverpflichtung der Stadt Hamburg, nicht im Elbtower einzuziehen. Aus Reihen der SPD werden grundsätzliche Zweifel an der Realisierbarkeit der 245 m hohen Immobilie geäußert.

In der Hamburger Bürgerschaft soll im März über den Verkauf des Grundstücks für den Elbtower an den Elbbrücken abgestimmt werden. Die österreichische Gesellschaft Signa hatte am 5. Februar 2018 den Zuschlag für das inzwischen 244,80 m hohe 700-Mio.-Euro-Projekt bekommen. Die Abstimmung in der Bürgerschaft und damit die Zustimmung zum vorliegenden Konzept war mehrfach verschoben worden. Inzwischen sieht der Entwurf des britischen Architekten David Chipperfield eine Aussichtsplattform im 50. Stock vor, der Baukörper wurde schlanker, mit etwa 105.000 qm etwas größer und 30 m höher.

Vorvermietungsnachweis vor Baubeginn

Nun haben die Fraktionen zum Haushaltsausschuss am Dienstag einen Zusatzantrag eingebracht, der das mit Signa vereinbarte Vertragspaket noch einmal aufschnürt. Einige SPD-Abgeordnete hegen grundsätzliche Zweifel an der wirtschaftlichen Realisierbarkeit des Landmark-Projekts und fürchten, Hamburg müsse die vertraglich vereinbare Rückkaufoption ziehen und den Bau des Projekts aus der Stadtkasse bezahlen, wenn dem Investor die Puste ausgeht.

Mit rot-grüner Mehrheit wurden im Haushaltsausschuss daher etwa folgende Auflagen für die Zustimmung in der Bürgerschaft beschlossen: Vor Baubeginn müssen 30% der geplanten 70.000 qm Bürofläche vermietet sein, ein 15- bis 20-jähriger Pachtvertrag für das 16.000 qm große Hotel- oder Boardinghaus vorliegen, und die Stadt soll sich selbst verpflichten, keine Flächen im Elbtower anzumieten. Zudem sollen Vermietungsnachweise gegenüber den finanzierenden Banken erbracht werden, die diese in ihre Finanzierungsbestätigung aufnehmen.

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