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Unternehmen | 30.01.2019

Von Daniel Rohrig

In diesem Artikel:

Deka Immobilien steigert Geschäft mit Institutionellen

Quelle: Trianon, Urheber: Dr. Olaf Dziallas
Das 2018 an Igis/Hana Financial Investment verkaufte Trianon-Gebäude ist der Deka-Hauptsitz in Frankfurt.

Quelle: Trianon, Urheber: Dr. Olaf Dziallas

Deka Immobilien verbucht einen kräftigen Zuwachs im Geschäft mit institutionellen Kunden. Das Transaktionsvolumen stieg 2018 von 600 Mio. Euro im vergangenen Jahr deutlich auf 1,8 Mrd. Euro. Der Mittelzufluss stieg ebenfalls merklich von 300 Mio. auf 900 Mio. Euro. Damit wird klar: Das Deka-Geschäft mit institutionellen Anlegern bekommt eine immer höhere Bedeutung.

Die Nettovertriebsleistung der Privatkundenfonds sank hingegen leicht von 1,9 Mrd. auf 1,7 Mrd. Euro. Deka-Immobilienvorstand Matthias Danne begründet dies mit einem konservativen Managementstil: "Wir haben nur so viele Kundengelder angenommen, wie wir auch sinnvoll investieren können." Insgesamt hat die Bank deutlich weniger verkauft als im Vorjahr: Das Verkaufsvolumen sank, wohl nicht zuletzt aufgrund dieser Strategie, von 5,9 Mrd. auf 4,5 Mrd. Euro.

Immobilienvermögen 2018 erhöht

Die Nettovertriebsleistung insgesamt hat Deka Immobilien auf 2,6 Mrd. Euro gesteigert (Vorjahr: 2,2 Mrd. Euro). Das gesamte Immobilienvermögen erhöhte sich ebenfalls: Es liegt nun bei 36,3 Mrd. Euro, im Vorjahr waren dies 32,1 Mrd. Euro. Die Vermietungsquote der Objekte lag Ende des Jahres 2018 mit 96,2% auf dem höchsten Wert der vergangenen zehn Jahre.

Nach wie vor bleibt die Deka ihrem Stil treu, nicht in Wohnungen und weitgehend nicht in Projektentwicklungen zu investieren. "Das sehen wir durchaus anders als mancher Konkurrent", sagte Danne auf einer Abendveranstaltung in Frankfurt. In der Immobilienfinanzierung wurde ein Neugeschäft von 2,9 Mrd. Euro erzielt, inklusive Prolongationen in Höhe von 200 Mio. Euro.

Gute Retail-Performance zu Jahresbeginn

Derweil hat insbesondere das Retailsegment zu Jahresbeginn bereits eine ordentliche Performance hingelegt: In den ersten vier Januarwochen lag die Nettovertriebsleistung in diesem Segment bei 800 Mio. Euro.

Für das laufende Jahr rechnet Danne mit einem weiteren Ausbau des Geschäfts mit Institutionellen. Mit Blick auf den Büroimmobilienmarkt geht er von einem Mietanstieg von 4% an den sieben Topstandorten aus. In den Jahren danach werde die Dynamik jedoch nachlassen. Mit der ersten EZB-Zinserhöhung rechne er "frühestens im März 2020".

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