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Projekte | 30.01.2019

Von Volker Thies

In diesem Artikel:

Gießen: Otto will auf 90.000 qm Pakete packen

Mit einem rund 90.000 qm großen Logistikzentrum in Gießen will der Versandhändler Otto von 2022 an die Belieferung seiner Kunden optimieren. Dazu wird das Unternehmen 34 ha vom Konversionsspezialisten Revikon erwerben.

Der Versandhändler Otto will im mittelhessischen Gießen rund 300 Mio. Euro in ein 90.000 qm großes Distributionszentrum investieren. Vorgesehen ist dafür das ehemalige Gelände des Army + Airforce Exchange Services (Aafes) der US-Streitkräfte im Stadtteil Ursulum. Dazu wird Otto rund 34 ha vom Gießener Unternehmen Revikon erwerben und dort selbst als Bauherr agieren. Revikon entwickelt in Ursulum seit 2014 ein 110 ha großes ehemaliges Militärgelände zum Gewerbegebiet Am alten Flughafen mit kleineren Anteilen von Behörden- und Wohnimmobilien.

In 24 Stunden beim Kunden

Derzeit werden auf der für Otto vorgesehenen Fläche Bestandsbauten abgerissen. Der Versandhändler plant den Baubeginn für das Jahr 2020. Von 2022 an sollen von Gießen aus Pakete an regionale Verteilzentren und von dort an die Kunden geschickt werden. Das Ziel ist es, im Einzugsbereich Lieferfristen von 24 Stunden nach Bestellung einzuhalten. Auf der vorgesehenen Fläche besteht Potenzial für eine Vergrößerung um weitere 70.000 qm Hallenfläche. Für Revikon bedeutet der Großabschluss eine Abkehr von der anfänglichen Strategie, auf dem Aafes-Gelände eher kleinteilige Logistik anzusiedeln.

Wie Revikon-Geschäftsführer Daniel Beitlich gegenüber der örtlichen Presse sagte, ist das Projekt noch nicht endgültig per Vertrag besiegelt. Die letzten Details würden aber innerhalb der nächsten Wochen geklärt. Otto will in Gießen bis zu 1.300 Mitarbeiter beschäftigen. Vergleichbare Standorte des Unternehmens gibt es bereits in Haldensleben, Löhne und Ohrdruf. In Ansbach soll ein Distributionszentrum 2020 in Betrieb gehen.

Transaktion: Gießen, Rödgener Straße

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