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Märkte | 29.01.2019

Von Christoph von Schwanenflug

In diesem Artikel:

Das Interesse an Läden nimmt wieder zu

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Christoph von Schwanenflug
Der Modedesigner Paul Smith (Bildmitte) 2018 in Berlin bei der Eröffnung seines zweiten deutschen Ladens.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Christoph von Schwanenflug

Dank einer verstärkten Nachfrage in den Großstädten wurde 2018 mehr Ladenfläche vermietet als 2017. Systemgastronomen und ausländische Filialisten machen den Markt.

Das Maklerunternehen JLL hat im vergangenen Jahr 1.079 Mietverträge über Ladenflächen an 185 innerstädtischen Standorten in Deutschland erfasst. Das sind rund 2% mehr als 2017 (1.055). Der dabei generierte Flächenumsatz stieg um 7% auf 480.000 qm (2017: 448.000 qm). Das ist das Niveau des Jahres 2016.

"Dieser positive Verlauf basiert vor allem auf der immer noch hohen Nachfrage internationaler Retailer nach Einzelhandelsflächen in den Big Ten", teilt JLL mit. Die zehn wichtigsten deutschen Einkaufsstädte vereinigten 42% des Flächenumsatzes auf sich (2017: 28%). Als Big Ten bezeichnet JLL die Städte Berlin, Köln, Düsseldorf, Leipzig, München, Stuttgart, Hamburg, Frankfurt, Hannover und Nürnberg.

Nur noch 27% der Ladenflächen gehen an Textiler

Neben ausländischen Filialisten wie Decathlon, Uniqlo oder Sephora war vor allem die Systemgastronomie flächenhungrig. Die Burgerkette Hans im Glück schloss 2018 elf Mietverträge ab, Café Extrablatt und L'Osteria jeweils acht. Mietverträge unterzeichneten auch Hema, JD Sports, H&M Home (Deutschlandpremiere), Zalando, Saturn und Søstrene Grene. Der Anteil der Textilhändler am Flächenumsatz erreichte JLL zufolge mit 27% einen historischen Tiefpunkt. Früher lag dieser Wert gerne mal bei 40%.

Verfügbarkeitsquote liegt bei 8%

Die von JLL für neun Großstädte ermittelte Verfügbarkeitsquote liegt bei 8%. Das heißt: 8% der Einzelhandelsfläche in den Toplagen dieser Städte ist nicht über die kommenden 18 Monate hinaus vergeben. Rund die Hälfte dieser verfügbaren Flächen wird derzeit noch von einem Modehändler genutzt.

Die Spitzenmiete an den erfassten 185 Standorten ist JLL zufolge 2018 im Schnitt um 3,3% gesunken. In den Big Ten gab die Miete im Durchschnitt lediglich um 0,2% nach. "In der ersten Jahreshälfte 2019 werden in den zehn Topmetropolen allerdings stabile Spitzenmieten erwartet", prognostiziert JLL.

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