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Unternehmen | 29.01.2019

Von Christoph von Schwanenflug

In diesem Artikel:

Textilkette AWG meldet Insolvenz an

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Thomas Porten
AWG in einem Fachmarktzentrum in Gröbenzell (Bayern).

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Thomas Porten

Die Textilhandelskette AWG hat am gestrigen Montag einen Insolvenzantrag gestellt. Das Unternehmen hat rund 290 Filialen - vor allem in Süddeutschland.

Die Allgemeine Warenvertriebs-GmbH (AWG) aus Köngen in Schwaben hat gestern beim Amtsgericht Esslingen eine Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. Das Unternehmen begründet den Schritt mit einem "durch den historisch warmen Herbst missglückten Geschäftsjahr 2018". AWG betreibt rund 290 Textilmärkte im süddeutschen Raum und ist ein beliebter Mieter in Fachmarktzentren. Seit 1976 wird die Firma von Albrecht Maier geführt.

Ihm vom Gericht an die Seite gestellt werden nun Rechtsanwalt Holger Leichtle (vorläufiger Sachwalter) von der Kanzlei Schultze & Braun sowie die Rechtsanwälte Martin Mucha (Generalbevollmächtigter) und Thilo Schultze (Sanierungsexperte) von der Kanzlei Grub Brugger. Michael Weccardt wurde als AWG-Geschäftsführer abberufen.

AWG erzielte zuletzt einen Jahresumsatz von 290 Mio. Euro, beschäftigte 2.900 Mitarbeiter und betrieb 170.000 qm Verkaufsfläche. Die Firma zählt eigenen Angaben zufolge zu den 50 größten Textilhändlern in Deutschland und führt als Franchisenehmer auch Geschäfte der Marken s.Oliver, Esprit und Tom Tailor.

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