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Märkte | 29.01.2019

Von Daniel Rohrig

In diesem Artikel:

Klimawandel lässt Großteil der Branche kalt

Nur etwa jeder dritte Immobilieninvestor (37%) rechnet damit, dass der öffentliche Druck in Sachen Klimapolitik in den kommenden zwei Jahren spürbar wachsen wird. Das hat eine Umfrage von Union Investment unter 150 institutionellen Immobilieninvestoren in Deutschland, Frankreich und Großbritannien zu ihrer Perspektive auf die internationale Klimapolitik und die Rolle der Immobilienwirtschaft ergeben.

Anlass der Befragung waren die auf der Klimakonferenz im polnischen Kattowitz Ende vergangenen Jahres vereinbarten Ziele bis 2022. Diese könnten eine verstärkte Diskussion über die Implementierung klimapolitischer Vorgaben in die Geschäftsstrategie der Immobilienunternehmen auslösen. Beispielsweise könnte der Druck aus Politik und Gesellschaft zur Erstellung eines aussagekräftigen Nachhaltigkeitsreportings wachsen.

Die britischen Immobilieninvestoren machen sich hierzu offenbar die wenigsten Gedanken über eine kurzfristige Perspektive. Nur 29% erwarten, dass der öffentliche Handlungsdruck bereits in den nächsten zwei Jahren ansteigen wird. Bei Ausweitung des Betrachtungszeitraums auf fünf Jahre sind es insgesamt bereits 49%. Nur 28% der Befragten sind der Meinung, dass auf Basis der aktuell verfügbaren Daten ein gutes Nachhaltigkeitsreporting möglich ist. Optimierungsbedarf in diesem Bereich sehen offenbar in erster Linie Immobilieninvestmentgesellschaften, Immobilienfonds, Versicherungen und Pensionskassen, deren Zustimmungsraten zwischen 20% und 25% liegen.

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