Sie verwenden
iz.de als
Gastnutzer
Alle Leistungen ansehen
Tooltipp
{{counter.remaining}} {{counter.title}}

Sie haben einen Artikel verbraucht

Als registrierter Nutzer können Sie bis zu 10 Artikel pro Monat lesen - kostenfrei und unverbindlich

{{vm.izPaket[vm.user.izPaket].title}}

Ihre Leistungen

Unternehmen | 29.01.2019

Von Christoph von Schwanenflug

In diesem Artikel:

Lebensmitteldiscounter Mere startet in Leipzig

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Christoph von Schwanenflug
Leerer Lebensmitteldiscounter: Immobilien wie diese könnten auch für Mere interessant sein.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Christoph von Schwanenflug

Der russische Lebensmitteldiscounter Mere hat heute in Leipzig seine erste Filiale eröffnet. Weitere Märkte sind zunächst nur in Ostdeutschland geplant. Favorisiert werden Einzugsgebiete mit niedriger Kaufkraft.

Die Gesellschaft TS Markt, Berlin, hat heute im Fachmarktzentrum Treff Portitz in Leipzig die erste Filiale eines Mere-Markts eröffnet. Mere ist ein Lebensmitteldiscounter aus Russland, der die etablierte deutsche Konkurrenz preislich unterbieten will. "Der Markt erinnert an Discountkonzepte aus den 1980er Jahren oder an den Großhandel. Die Ware wird nicht ausgepackt, sondern direkt von der Palette oder von Schwerlastregalen verkauft", sagt Gernot Falk, Geschäftsführer Asset-Management des Fondsinitiators ILG aus München. ILG ist der Vermieter des Treff Portitz. "Der Markt und der Parkplatz sind sehr voll", berichtet der Immobilienmanager von seinen ersten Eindrücken.

Laut Homepage sucht TS Markt für Mere Standorte in Städten ab 100.000 Einwohner in den Bundesländern Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Wie zu hören ist, werden zunächst Einzugsgebiete mit niedriger Kaufkraft favorisiert. Die Verkaufsflächen sollten 800 bis 1.200 qm groß sein, 30 bis 40 Parkplätze werden gefordert. Der Leipziger Volkszeitung zufolge hat Mere bereits eine zweite Filiale in Zwickau gemietet.

Mere ist nicht der erste Versuch, unterhalb von Aldi und Lidl ein "Noch-billiger-Segment" im deutschen Lebensmitteleinzelhandel zu etablieren. Vor einigen Jahren gab es im Ruhrgebiet z.B. den auf Lebensmittel spezialisierten Sonderpostenmarkt Lemmi. Das Konzept war offenbar so vielversprechend, dass die Familie Heinig (u.a. KiK) 2011 Lemmi übernahm und die Expansion forcierte. Mit 24 Filialen meldete Lemmi allerdings 2014 Insolvenz an.

Legende:

  • Haus
  • Straßenabschnitt
  • Wohnquartier
  • Ortsteil
  • Ort
  • Bundesland / Land
  • Projekt

In Netzwerken weiterempfehlen

Kostenfrei für Abonnenten

Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland

Unser Service für IZ-Abonnenten:
Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland - täglich aktuell, übersichtlich geordnet und kostenfrei!