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Märkte | 24.01.2019

Von Volker Thies

In diesem Artikel:

Frankfurt: Teurer wohnen vor und hinter den Taunusgipfeln

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Volker Thies
Neben Objekten in Wohnhochhäusern gehören Altbauwohnungen im Westend zu den teuersten Wohnobjekten in Frankfurt.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Volker Thies

Steigende Miet- und Kaufpreise sind für den Wohnungsmarkt in Frankfurt und seinem Umland keine Neuigkeit. Inzwischen hat der Trend aber auch die abgelegenen Landgemeinden der Region erreicht. Das geht aus einer Erhebung der Industrie- und Handelskammer hervor.

Wohnungen in Frankfurt und im Umland sind im Verlauf des Jahres 2018 deutlich teurer geworden. Das weist die Immobilienbörse bei der örtlichen Industrie- und Handelskammer (IHK) in ihrem aktuellen Wohnungsmarktbericht aus. Die Erhebung beruht auf der Befragung von rund 30 Unternehmen der Branche und nennt für Eigentumswohnungen (ETW) im Stadtgebiet eine Preisspanne von 1.400 Euro/qm bis zu einem deutlich fünfstelligen Betrag und entspricht damit den Angaben des Gutachterausschusses für Immobilienwerte. ETW in Wohnhochhäusern kosteten im Schnitt 8.000 Euro/qm, wobei Penthauswohnungen die Marke von 20.000 Euro/qm überschritten.

Fast 5.000 Euro/qm Preisunterschied im Hochtaunus

In den Landkreisen Hochtaunus und Main-Taunus, die ebenfalls zum IHK-Bezirk gehören, sind einfache ETW bereits ab 900 Euro/qm zu haben. An der Spitze liegt Bad Soden mit Preisen bis zu 5.800 Euro/qm. Es folgen Oberursel mit Höchstpreisen von 5.600 Euro/qm und Bad Homburg mit 5.300 Euro/qm. Während freie Wohnungsbaugrundstücke in Frankfurt knapp sind und kaum noch gehandelt werden, sind sie in den beiden Landkreisen für 90 Euro/qm (Weilrod) bis 1.300 Euro/qm (Bad Homburg) zu haben.

Die Mieten sind praktisch überall im Erhebungsgebiet angestiegen, auf den meisten Märkten zwischen 0,50 Euro/qm und 1 Euro/qm. In Frankfurt liegt die Spanne zwischen 7,50 Euro/qm im Riederwald und bis zu mehr als 20 Euro/qm im Westend. In den Landkreisen sind in Weilrod und Grävenwiesbach noch Wohnungen für 5 Euro/qm vermietet worden. Die Spitzenmieten in den Städten des Vordertaunus erreichten 14 Euro/qm. Anders als in den Vorjahren habe es 2018 im Taunus nicht nur in den ohnehin hochpreisigen Lagen Mietsteigerungen gegeben, sondern auch in den eher abgelegenen, kleineren Kommunen.

Anlageobjekte übersteigen den Faktor 30

Für Wohnrenditeobjekte nennt die IHK für Frankfurt einen Kaufpreisfaktor von 17 in Fechenheim und Oberrad, während in Sachsenhausen, dem Westend und anderen Gründerzeitquartieren die 30 überschritten wird. Im hinteren Hochtaunus waren noch Objekte für das Neunfache der Jahresnettokaltmiete zu bekommen. In Bad Homburg, Bad Soden und Eschborn wurde in Einzelfällen das bis zu 22fache gezahlt. Angesichts eines ungebrochenen Zuzugs und nur langsam steigender Baufertigstellungszahlen geht die IHK für die Zukunft von weiteren Preissteigerungen aus.

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