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Steuern | 24.01.2019

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:
  • Städte:
    Hamburg
  • Organisationen:
    SPD, ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss
  • Personen:
    Olaf Scholz, Peter Tschentscher
  • Immobilienart:
    Gewerbe allgemein

Grundsteuer: Hamburg plädiert für Kombimodell

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus
Freundliche Mienen, klare Worte: ZIA-Präsident Andreas Mattner (l.), Peter Tschentscher und Sabine Barthauer, Vorsitzende ZIA Nord.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus

Peter Tschentscher plädiert bei der Grundsteuerreform für ein Flächenmodell mit einer lageabhängigen Wertzonierung. Beim Neujahrsempfang des ZIA Nord sagte der Erste Bürgermeister Hamburgs außerdem zu, den Grunderwerbsteuersatz 2019 bei 4,5% zu belassen.

Zum Ende seiner Rede beim Neujahrsempfang des ZIA Nord in Hamburg erklärte der Erste Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD), was alle der etwa 180 Gäste hören wollten. "Damit ich einen guten Abgang bekomme: Wir sind bei der Grunderwerbsteuer seit 2009 bei 4,5% und bleiben auch 2019 bei 4,5%."

Mattner sieht "gefährliche Entwicklung"

Mit der Positionierung zur Grundsteuerreform lag der Nachfolger von Olaf Scholz nicht ganz auf der Linie mit dem ZIA. Mattner hatte zuvor von einer "gefährlichen Entwicklung" gesprochen. Das Wertmodell werde etwa in Berlin zu einem Einnahmewachstum von 63,5% führen. "Ich glaube nicht, dass der Senat das durch den Hebesatz ausgleichen würde - wie angekündigt."

Das Wertmodell würde auch Gewerbeimmobilien verteuern. Zudem appellierte der ZIA-Präsident an Tschentscher, sich gegen die in der SPD diskutierte Abschaffung der Umlegung der Grundsteuer auf die Miete einzusetzen.

"Es gibt ein Problem mit der Gerechtigkeit"

Tschentscher erklärte hingegen: "Wir haben schon bei früheren Diskussionen für ein Flächenmodell votiert. Ein Verkehrswertmodell bringt uns in Hamburg um." Das flächenorientierte Modell könne er selbst sogar ausrechnen. "Aber es gibt ein Problem mit der Gerechtigkeit. Stärkere Schultern müssen steuerlich mehr leisten. Und es passt nicht, wenn die es auf die Mieten umlegen. Zugunsten der Gerechtigkeit ergänzen wir das Flächenmodell um eine lageabhängige Wertkomponente - ähnlich, wie es Schleswig-Holstein vorsieht."

Schleswig-Holstein hatte in dieser Woche die Idee eines Flächenmodells unter Einbeziehung von Bodenwertzonen in die Diskussion eingebracht. Am 1. Februar sitzen die Finanzminister der Länder wieder zusammen.

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