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Recht | 23.01.2019

Von Dagmar Lange

In diesem Artikel:

Milliardenklage gegen Deutsche Bank wegen Baulandverkauf

Die Tilp Rechtsanwaltsgesellschaft hat wegen Prozessbetrugs beim Landgericht Frankfurt Strafanzeige gegen die Deutsche Bank und die Privatbank Hauck & Aufhäuser gestellt. Der Kläger, der Stuttgarter Unternehmer Hafez Sabet, wirft den Banken laut Tilp vor, "bei einem manipulierten Grundstücksgeschäft im Jahr 2013 mittels vorsätzlich sittenwidriger Handlungen gemeinsame Sache zu seinen Lasten gemacht zu haben". Es geht bei der Klage um rund 11 Mrd. Euro.

Die Klagegründe gehen im Wesentlichen auf das Insolvenzverfahren der Firma Sabet & Sons im Jahr 2004 zurück. Fünf Jahre später verklagte das Unternehmen die Deutsche Bank wegen des Vorwurfs, die Grundstücke am Stuttgarter Pragsattel übersichert und dadurch rechtswidrig die Insolvenz verursacht zu haben. Die Klage wurde 2015 abgewiesen. Erst im letzten Jahr habe Sabet Unterlagen erhalten, die den jetzigen Vorwurf des Prozessbetrugs belegen sollen.

Die Grundstücke der Sabet Grundstücksverwaltung am Stuttgarter Pragsattel wurden 2013 für 6,7 Mio. Euro aus der Insolvenzmasse heraus verkauft. Gutachten von Sabet sollten belegen, dass dies weit unter Wert sei. Mittlerweile hat das Grundstück am Pragsattel viermal den Eigentümer gewechselt. Zuletzt verkaufte Instone Real Estate das Grundstück samt mittlerweile vorliegender Planung für 250 Wohnungen an die Bayerische Versorgungskammer.

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