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Märkte | 23.01.2019

Von Daniel Rohrig

In diesem Artikel:

Kapital in Immobilien-AIF 2018 fast verdoppelt

Quelle: Fotolia.com, Urheber: Cla78
Anbieter von geschlossenen Immobilienfonds sind immer auf der Suche nach lukrativen Anlageobjekten. Selten schweift ihr Blick jedoch über den großen Teich.

Quelle: Fotolia.com, Urheber: Cla78

Das prospektierte Eigenkapital von geschlossenen Alternativen Investmentfonds (AIF) in Deutschland ist 2018 auf 1,1 Mrd. Euro gestiegen. Das ist ein Plus von 56% im Vergleich zum Vorjahr. Besonders stark wuchsen die Kapitalzuflüsse in Immobilien-AIF. Hier ermittelte die Ratingagentur Scope einen Anstieg von 466 Mio. Euro 2017 auf 877,3 Mio. Euro im vergangenen Jahr (plus 88%).

Insgesamt liegt der Anteil der deutschen geschlossenen Immobilien-Publikums-AIF bei 80%. Alles in allem stießen 2017 insgesamt 20 Immobilien-AIF auf den Markt, 2018 waren es 22. Unter den insgesamt 32 geschlossenen Publikumsfonds befinden sich zwei große Fonds mit jeweils rund 210 Mio. Euro Emissionsvolumen: Es sind dies der WealthCap Immobilien Deutschland 40 und 41. Das Volumen allein dieser beiden Fonds macht bereits 38% des prospektierten Eigenkapitals im vergangenen Jahr aus.

Investitionsschwerpunkt liegt auf deutschem Markt

Patrizia Grundinvest brachte im vergangenen Jahr fünf Immobilienfonds mit einem geplanten Eigenkapitalvolumen von rund 173 Mio. Euro auf den Markt. Das entspricht rund 16% des Neuangebots. Das prospektierte Eigenkapital liegt bei rund 64 Mio. Euro. Hannover Leasing legte 2018 zwei Publikums-Immobilien-AIF auf, die Hahn-Gruppe zwei und HKA-Immac einen Immobilienfonds. Der Investitionsschwerpunkt liegt laut Scope auf deutschen Immobilien. Nur drei Fonds investierten demnach außerhalb Deutschlands: der US-Treuhand-Fonds XXIV Las Vegas, der Euramico Australien 6 und der Project Metropolen 18.

Scope prognostiziert Renditen von 4% bis 5%

Die Ratinagentur prognostiziert für das Neugeschäft 2018 Renditen von etwa 4% bis 5% bei den Immobilienfonds. Für das laufende Jahr erwaret Scope eine weitere Zunahme der Emissionsaktivitäten und ein prospektiertes Volumen von erneut über 1 Mrd. Euro. Der Anteil ausländischer Investments werde allerdings wachsen. Hohe Assetpreise würden darüber hinaus weiterhin die Konzeption von AIF mit attraktiver Renditeerwartung erschweren.

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