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Projekte | 18.01.2019

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:

Hamburg: Die Elbbrücken werden zum Stadtentwicklungsknoten

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus
Hafencity-Chef Jürgen Bruns-Berentelg vor dem künftigen Stadtentwicklungsknoten an den Elbbrücken.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus

Wenn die Hafencity 2026 mit dem Elbtower fertiggebaut ist, werden auch in den künftigen Entwicklungsgebieten Billebogen und Grasbrook schon die ersten Immobilien bezogen sein. 300 ha umfasst das riesige Hamburger Stadtentwicklungsareal zwischen Elbbrücken und Elbphilharmonie.

Die Hafencity wächst den Elbbrücken entgegen. Aktuell sind 1.860 Wohnungen im Bau. In der westlichen und zentralen Hafencity werden letzte, aber große Lücken geschlossen. So entwickeln Aug. Prien und DC Development auf dem westlichen Strandkai 500 Wohnungen. 650 Wohnungen werden im Südlichen Überseequartier errichtet. Das Investitionsvolumen des von Unibail-Rodamco-Westfield entwickelten Südlichen Überseequartiers beträgt gut eine Milliarde Euro. Neben Wohnungen entstehen auf den oberirdisch geplanten 265.000 qm BGF 200 Läden, 1.200 Hotelbetten, 4.200 Arbeitsplätze, zehn Kinosäle. Im Mai soll der Grundstein gelegt werden. Der erste von 23 Kränen wird gerade aufgebaut.

3.500 Wohnungen und 15.000 Arbeitsplätze

Doch die meisten Kräne werden sich 2019 in den östlichen Quartieren Baakenhafen und Elbbrücken drehen. 3.500 Wohnungen und bis zu 15.000 Arbeitsplätze - davon allein 5.000 im Elbtower - sollen hier bis 2026 entstehen. Die ersten Gebäude am Baakenhafen sind bereits bezogen.

"Wir haben am Baakenhafen eine Nutzungsmischung mit struktureller Intelligenz - Strukturen, die auf Transformation angelegt sind", betont Hafencity-Chef Jürgen Bruns-Berentelg die Komplexität der Stadtplanung im 21. Jahrhundert sowie die angestrebte Nachhaltigkeit: soziale Transformation, Stadtentwicklung mit Blick auf die Begrenztheit globaler Ressourcen, Wohnungen für Behinderte, Kultureinrichtungen wie das Kinderkulturhaus, Sportflächen wie der Fußballplatz im Alternativquartier Oberhafen, das durch einen Tunnel mit der übrigen Hafencity verbunden wird, das Mobilitätskonzept mit drei U-Bahn-Stationen und einer S-Bahn-Station oder Carsharing mit E-Autos, deren Strom aus Windenergie stammt.

2019 Baustart für Edge Hafencity, 2021 für den Elbtower

Landmarks, die für die Transformation stehen, werden ab 2019 im Quartier Elbbrücken gebaut - etwa das Hightech-Smart-Building The Edge Hafencity von Edge Technologies, das Holzhochhaus Wildspitze von Garbe, das Solargebäude von Enerparc oder das Präventionszentrum der Berufsgenossenschaften BGW und VBG.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus
Blick vom Moldauhafen, der den Grasbrook teilt, auf die Hafencity.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus

Das Highlight an den Elbbrücken wird der international beachtete Elbtower. 2021 erwartet Bruns-Berentelg den Baustart für den inzwischen auf 243 m gewachsenen, aber dafür schlanker gewordenen Turm. Die 105.000 qm BGF werden bis 2026 primär für Büros (70.000 qm BGF) errichtet. Dazu kommen Hotel- sowie Laden-, Gastronomie- und Allgemeinbedarfsflächen. Anfang der Woche hat Projektentwickler Home united das 150-Mio.-Euro-Konzept eines Elbdoms vorgestellt, einer Mehrzweckhalle für 8.000 Zuschauer mit anliegendem Gewerbe- und Hotelkomplex - mit positivem Echo aus Politik und Verwaltung.

Stadtentwicklungsknoten für Billebogen und Grasbrook

Für Bruns-Berentelg sind Elbtower und Elbdome in Verbindung mit dem neuen S- und U-Bahn-Haltepunkt an den Elbbrücken der "Stadtentwicklungsknoten" für die Entwicklung des Billebogens nordöstlich sowie des Grasbrooks auf dem südlichen Elbufer. Kommenden Mittwoch startet das Auftaktkolloquium für das städtebauliche Testplanungsverfahren für den Stadteingang Elbbrücken. Konkret im Fokus ist das riesige Autobahnkleeblatt nördlich der Elbbrücken. Knapp 3 ha Stadtraum sollen durch eine Neuordnung gewonnen werden, auf denen 300.000 bis 350.000 qm BGF entstehen sollen - Gewerbe, aber auch Wohnraum.

Im Rahmen eines wettbewerblichen Dialogs sollen ebenfalls in diesem Jahr städtebauliche und Freiraumkonzepte für den künftigen Stadtteil Grasbrook südlich der Elbe entwickelt werden. Entlang des Moldauhafens sollen etwa 16.000 Arbeitsplätze entstehen sowie 3.000 Wohnungen - Letztere primär auf dem Areal des heutigen Überseezentrums.

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