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Märkte | 17.01.2019

Von Peter Dietz

In diesem Artikel:

Logistik: Vermietungsrekord trotz Flächenmangel

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Peter Dietz
Lager- und Logistikflächen sind gefragt wie nie zuvor.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Peter Dietz

Etwa 7 Mio. qm Lager- und Logistikfläche wurden im vergangenen Jahr vermietet oder von Eigennutzern belegt. Das entspricht einem Plus von 7% gegenüber 2017. Bisher zeigt der Markt laut CBRE keine Anzeichen dafür, dass sich diese Dynamik abschwächen könnte.

"Es herrscht Flächenmangel am deutschen Logistikimmobilienmarkt - und gleichzeitig wurde der bisherige Flächenrekord von 6,7 Mio. qm im Jahr 2016 übertroffen", sagt Rainer Koepke, Head of Industrial & Logistics bei CBRE in Deutschland. Dieses vermeintliche Paradox erklärt er so: "Die oft vorgetragene Flächenknappheit beschreibt die Situation in den 23 deutschen Logistikclustern. Die Nutzer haben 2018 jedoch gezeigt, dass sie auch bereit sind, in andere Regionen auszuweichen, in denen große, preisgünstige Grundstücke noch verfügbar sind." Dort entstünden vor allem großflächige Neubauentwicklungen, die sogenannten Big Boxes. "Allein jeder zweite der zehn größten Abschlüsse 2018 entfällt auf diese Kategorie", stellt Koepke fest. Die Entwicklung wird durch den Flächenumsatz von 2,4 Mio. qm außerhalb der Cluster verdeutlicht - eine Steigerung gegenüber 2017 um rund 1 Mio. qm.

"In den Gebieten im westlichen und östlichen Nordrhein-Westfalen, außerhalb der Logistikcluster Ruhrgebiet, Köln, Düsseldorf und Mönchengladbach, wurden Abschlüsse über 570.000 qm registriert", erläutert Koepke. Mit einem Umsatz von 1,6 Mio. qm sei das Bundesland damit erneut der wichtigste deutsche Logistikstandort gewesen.

Nur in Berlin explodieren die Mieten

Die durchschnittliche Spitzenmiete zog in den Top-Fünf-Märkten trotz des Flächenmangels nur leicht an. Ausnahme sei Berlin, wo die Spitzenmieten zum Jahresende mit 5,50 Euro/qm stattliche 18,3% über dem Vorjahreswert lagen. "Mit dieser Explosion des Mietniveaus findet Berlin nicht nur den Anschluss an die anderen Top-Fünf-Märkte, sondern stellt auch die bereits beträchtlichen Mietsteigerungen am Bürovermietungsmarkt in den Schatten", betont Koepke. Mit 7 Euro/qm ist die höchste Spitzenmiete nach wie vor in München zu finden; dort hielt sich der Aufschlag mit 2,9% in Grenzen.

"Bisher zeigt der Markt auf der Nachfrageseite keine Zeichen einer Verlangsamung", berichtet Koepke. "Auch die limitierenden Faktoren auf der Angebotsseite, wie der Mangel an geeigneten Baugrundstücken und die eingeschränkten Kapazitäten der Baufirmen, dürften sich im Jahresverlauf 2019 nicht grundsätzlich ändern." Eine Gesamtprognose für den Flächenumsatz 2019 ist laut Koepke aufgrund der diversen wirtschaftlichen Unsicherheiten zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht möglich.

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