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Unternehmen | 16.01.2019

Von Christoph von Schwanenflug

In diesem Artikel:

Esprit-Händler trennt sich von weiteren Läden

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Christoph von Schwanenflug
Esprit-Laden in Berlin.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Christoph von Schwanenflug

Der auf Modegeschäfte spezialisierte Franchisenehmer Heiko Ronge schließt 2019 mehrere Esprit-Läden, eröffnet voraussichtlich aber auch ein paar neue. Mit der Marke (über 350 Geschäfte in Deutschland) lasse sich zwar erheblich weniger Umsatz erzielen als früher, das Unternehmen wird seiner Ansicht nach aber "die Kurve kriegen". Esprit hat 2017/2018 rund 250 Mio. Euro Verlust gemacht und durchläuft eine harte Sanierung.

Heiko Ronges Private Textiles Holding (PTH) trennt sich von weiteren Esprit-Läden. "Wir werden 2019 sechs bis acht Esprit-Filialen schließen", sagte der Handelsmann der Fachzeitung Textilwirtschaft (TW). Es würden voraussichtlich aber auch drei neue Geschäfte eröffnen. Wo die Schließungen und Eröffnungen stattfinden, verrät PTH auf Nachfrage nicht. "Wir sind in Verhandlungen", erklärt eine Firmensprecherin gegenüber der Immobilien Zeitung (IZ).

PTH hat 2018 acht Esprit- bzw. edc-Läden geschlossen: Flughafen Düsseldorf, Einkaufszentrum Nova Eventis (edc), City-Galerie Aschaffenburg, Hamburg-Bramfeld, Olympia-Einkaufszentrum München, Blechen-Carrée Cottbus, Hessen-Center Frankfurt und Ernst-August-Galerie Hannover (edc). Die Schließungen betreffen somit praktisch ausschließlich Einkaufszentren. Das Unternehmen betrieb Ende 2018 noch 53 Esprit-Läden, davon acht in Tschechien.

Flächenleistung in Esprit-Läden deutlich gesunken

Ronge zufolge hat sich der von PTH mit Esprit erzielte durchschnittliche Bruttoumsatz pro Quadratmeter (Flächenleistung) von 5.500 Euro auf knapp 3.000 Euro verringert. Er sei, was die Marke betrifft, aber zuversichtlich. "Ich glaube schon, dass Esprit die Kurve kriegen wird", sagte er der TW. Er befinde sich "im ständigen Austausch" mit dem neuen CEO Anders Kristiansen und glaube, "dass er der richtige Mann zum richtigen Zeitpunkt" sei. "Es gibt harte Einschnitte in dem Unternehmen", berichtet Ronge über Esprit.

Der börsennotierte Modekonzern hat im Geschäftsjahr 2017/2018 bei einem Umsatz von rund 1,7 Mrd. Euro rund 250 Mio. Euro Verlust gemacht. Deutschland ist mit einem Umsatzanteil von 51% der wichtigste Markt. In der Bundesrepublik betrieb Esprit 2018 (Stand 30. Juni) 140 eigene Läden und belieferte 227 Franchisegeschäfte.

Ronge expandiert mit Hilfiger, Levi's und Calvin Klein

Ronges Firma PTH ist der TW zufolge mit 125 Läden der größte Franchisenehmer im Modebereich in Deutschland. 2018 wurde über 87 Mio. Euro Umsatz erzielt. Zum Portfolio von PTH zählen neben Esprit auch Tom Tailor (23 Läden), Tommy Hilfiger (15), G-Star (12), Levi's (6) und Calvin Klein (5). Ladeneröffnungen bereitet PTH für Hilfiger, Calvin Klein und Levi's vor.

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