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Politik | 11.01.2019

Von Gerda Gericke

In diesem Artikel:

Berlin will die GSW wiederhaben

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) will die 65.000 Wohnungen der früheren kommunalen GSW zurückkaufen. Der im Jahr 2004 erfolgte Verkauf für 405 Mio. Euro an private Investoren sei ein Fehler gewesen, sagte Müller, der seinerzeit als Fraktionschef der SPD das Geschäft guthieß. Heute befinden sich die Wohnungen im Eigentum des hochumstrittenen börsennotierten Wohnungskonzerns Deutsche Wohnen, mit dem das Gespräch, so Müller heute Morgen in Berlin, derzeit „schwierig“ sei. Der Vorstandschef der Deutschen Wohnen, Michael Zahn, machte deutlich, dass die GSW als Ganzes nicht zum Verkauf stehe. „Wir können uns vorstellen, bei etwaigen Verkäufen von Berliner Beständen das Land zu präferieren.„ Das Bemühen, den kommunalen Bestand in Berlin zu stärken, will Zahn unterstützen. Zur Begründung nennt Zahn “die Aktivitäten rund um den Erwerb der Bestände an der Karl-Marx-Allee“. Sie seien für alle Beteiligten unbefriedigend und würden den Steuerzahler viel Geld kosten.

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