Sie verwenden
iz.de als
Gastnutzer
Alle Leistungen ansehen
Tooltipp
{{counter.remaining}} {{counter.title}}

Sie haben einen Artikel verbraucht

Als registrierter Nutzer können Sie bis zu 10 Artikel pro Monat lesen - kostenfrei und unverbindlich

{{vm.izPaket[vm.user.izPaket].title}}

Ihre Leistungen

Unternehmen | 11.01.2019

Von Monika Leykam

In diesem Artikel:

Höllers GEG plant Investitionen über 750 Mio. Euro

Quelle: Heuer Dialog/Quo Vadis 2016
Meinungsfreudig: GEG-Chef Ulrich Höller.

Quelle: Heuer Dialog/Quo Vadis 2016

GEG-Chef Ulrich Höller freut sich auf ein gutes Immobilienjahr 2019. Schon 2018 sei für sein Unternehmen, das als Entwickler und Asset-Manager tätig ist, gut gelaufen: Der betreute Immobilienbestand wuchs auf über 3 Mrd. Euro. Dieses Jahr werde die GEG in einem "stabil guten Immobilienmarkt" weiter investieren, kündigte Höller gestern vor Journalisten an.

Zukäufe über "mindestens" 750 Mio. Euro hat GEG, ein Beteiligungsunternehmen der börsennotierten Gesellschaft TTL und des US-Finanzinvestors KKR, 2019 im Visier. Höller hofft dabei auf einen baldigen Einstieg der Gruppe in den Gewerbeimmobilienmarkt Berlin, auch wenn er diesen schon für "sehr überhitzt" hält. "Hier konnte man in den letzten Jahren allein durch Weiterverkauf, ohne zusätzliche Wertschöpfung, Gewinne mitnehmen."

Außerdem werde die GEG dank der Partnerschaft mit dem Singapurer Staatsfonds GIC dieses und kommendes Jahr mehr Value-add-Investments stemmen. "In dieser Zusammenarbeit steckt für uns viel Potenzial; GIC als Kunden zu gewinnen war für unser junges Unternehmen ein echter Ritterschlag", freut sich Höller. An signifikante Preissteigerungen am deutschen Immobilienmarkt glaubt er dieses Jahr nicht mehr, das Umfeld werde aber zunächst stabil positiv bleiben.

Doch werde die zunehmende Volatilität am Aktienmarkt, die Nervosität der Börsenanleger und die Bedrohung durch Handelskriege konjunkturell nicht folgenlos bleiben. "Das werden wir dann auch am Immobilienmarkt spüren." Gegenwind von der Zinsfront erwartet Höller aber erst einmal keinen. "In den kommenden 18 Monaten wird das Zinsniveau den Aufschwung nicht bremsen."

Riverpark-Vertrieb verschoben

Den Vertriebsstart für das Frankfurter GEG-Prestigeprojekt Riverpark Tower, bei dem das einstige Union-Bürohochhaus an der Baseler Straße in einen Luxuswohnturm mit Teileigentum umgebaut wird, hat die GEG derweil von ursprünglich Ende 2018 auf Ende 2019 verschoben. Es gebe aber bereits erfreulich viele Anfragen von Investoren, sagte Höller. 60% der Apartments möchte er an deutsche Anleger veräußern.

Hochhäuser wie dieses könnten den Wohnungsmangel in Frankfurt natürlich nicht lösen, räumte er ein. In dem Bereich sei "viel Druck auf dem Kessel - ich beneide die Politiker nicht". Für die Wohnungseigentümer sei die Unterversorgung natürlich positiv. "In den Metropolen wird der Wohnungsmarkt die nächsten fünf, zehn Jahre keine Rezession erleben, dafür ist der Nachfragedruck einfach zu groß."

Legende:

  • Haus
  • Straßenabschnitt
  • Wohnquartier
  • Ortsteil
  • Ort
  • Bundesland / Land
  • Projekt

In Netzwerken weiterempfehlen

Kostenfrei für Abonnenten

Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland

Unser Service für IZ-Abonnenten:
Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland - täglich aktuell, übersichtlich geordnet und kostenfrei!