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Unternehmen | 10.01.2019

Von Ulrich Schüppler

In diesem Artikel:

Thalia und Mayersche Buchhandlung fusionieren

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Christoph von Schwanenflug
Alle Filialen, hier eine von Thalia in Offenbach, sollen bestehen bleiben.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Christoph von Schwanenflug

Deutschlands größer Sortimentsbuchhändler Thalia schließt sich mit der Mayerschen zu Europas führender familiengeführter Buchhandelskette zusammen. Filialschließungen sind nicht geplant.

Thalia mit Hauptsitz in Hagen bringt 300 Buchhandelsfilialen in Deutschland und Österreich mit in die Unternehmensehe, inklusive eines 50%-Anteils an den über 30 Geschäften des Joint Ventures Orell Füssli Thalia in der Schweiz. Die Mayersche Buchhandlung steuert 55 Filialen bei sowie den Shop-Systembetreiber Best of Books, der den Buchnebenmarkt in SB-Warenhäusern, Supermärkten, Verbrauchermärkten und Drogerien bespielt.

Die Familie Falter erweitert den Thalia-Gesellschafterkreis

Der Verwaltungssitz der Mayerschen in Aachen bleibt bestehen und übernimmt künftig Serviceaufgaben für das fusionierte Unternehmen. Das ebenfalls in Aachen befindliche Stammhaus der Mayerschen ist hingegen nicht Teil des Zusammenschlusses, es verbleibt im Besitz der Familie Falter.

Der Kreis der Thalia-Gesellschafter, bisher bestehend aus den Familien Herder, Kreke, Busch und Göritz, wird um die Familie Falter erweitert. Hartmut Falter, Chef der Mayerschen, wird deren Geschäft inklusive Best of Books weiter direkt führen und fungiert zudem neben Thalia-CEO Michael Busch als zweiter geschäftsführender Gesellschafter des Gemeinschaftsunternehmens. Die beiden Ursprungsfirmen werden gesellschaftsrechtlich miteinander integriert, wobei der ausgehandelte Vertrag unter dem Vorbehalt der Wettbewerbsbehörden steht.

Alle Filialen sollen erhalten bleiben

Nach Aussage von Busch solle keine einzige Filiale des fusionierten Unternehmens geschlossen werden, meldete das Börsenblatt des Deutschen Buchhandels. Den Onlinehandel, in dem beide Buchhändler schon heute stark sind, will man künftig gemeinsam vorantreiben. Schon heute punktet Thalia damit, dass Kunden die im Internet vorbestellte Ware innerhalb von zwei Stunden nach Auftragseingang abholen können. Mit solchen Dienstleistungen, guter Beratung und analogen Rückzugsorten in den Buchhandlungen wollen Thalia und Mayersche den reinen Onlinehändlern die Stirn bieten.

Nachtrag: Nach Informationen der Immobilien Zeitung wurde die Mayersche Buchhandlung im Rahmen des Zusammenschlusses von der Rechtsanwaltskanzlei Baker McKenzie beraten.

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