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Märkte | 09.01.2019

Von Daniel Rohrig

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Institut der Wirtschaft Köln

IW: Baubranche besonders von Schwarzarbeit betroffen

Die deutsche Baubranche ist überdurchschnittlich stark von Schwarzarbeit betroffen. Das hat eine repräsentative Befragung von 853 Unternehmen durch das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) gezeigt. Lediglich 19% der befragten Bau­- und Hand­werksunternehmen gaben an, keine Einbußen durch Schwarzarbeit zu erleiden. Rund ein Viertel schätzt die Einkommensverluste auf 1% bis 5%, ein Fünftel auf 6% bis 10% und ein weiteres Viertel auf 11% bis 20%. Jedes zehnte Unternehmen geht sogar von Umsatzverlusten beispielsweise durch das Umgehen von Meldepflichten oder durch die Hinterziehung von Sozialversicherungsabgaben aus.

11,3% befürchten Einbußen in einer Spanne von 21% bis 30%. Im Durchschnitt aller Unternehmen fürchten dies indes nur 4,4%. 25,8% der Bauunternehmen rechnen mit Einbußen von 11% bis 20%. Diese Einschätzung liegt ebenfalls deutlich über dem Gesamtschnitt von 8,6%. Während 18,8% der Bauunternehmen wiederum mit gar keinen Einbußen rechnen, sind es mit 49,5% in der gesamten Branche fast die Hälfte der befragten Unternehmen.

Insgesamt schädigt illegale Arbeit laut der Umfrage die deutschen Unternehmen mit Umsatzeinbußen von 4,7% oder etwa 300 Mrd. Euro jährlich, teilt das IW mit.

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