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Transaktionen | 09.01.2019

Von Friedhelm Feldhaus

In diesem Artikel:

Hamburg: Signa kauft die Gänsemarkt-Passage

Urheberin: Theda Eggers
Der tannengrüne Bau der Gänsemarkt-Passage wird aus dem Stadtbild verschwinden.

Urheberin: Theda Eggers

Über 110 Mio. Euro zahlt Signa nach Marktinformationen für das Areal der Gänsemarkt-Passage in Hamburg. Verkäufer des 1979 fertiggestellten Büro- und Einzelhandelskomplexes ist Meag. Bis auf zwei Altbauten an den Colonnaden soll der Bestand einem Neubau weichen.

Signa, das Unternehmen des österreichischen Immobilienmoguls René Benko, kauft die Gänsemarkt-Passage in der Hamburger City. Das 1979 nach Entwürfen der Hamburger Architekten Graaf, Schweger und Partner errichtete Büro- und Geschäftshaus mit der signifikanten tannengrünen Metallfassade soll einem Neubau weichen. Die 12.400 qm Mietfläche werden aktuell je hälftig für Einzelhandel und Büros genutzt. Teil des Gesamtobjekts sind zwei Altbauten von 1885 an den Colonnaden, die auf den 2.600 qm Mietfläche auch einige Wohnungen enthalten.

Neubau mit Büro, Wohnen, Einzelhandel und Gastronomie

Die Gründerzeitbauten sollen erhalten, saniert und erweitert werden. Beim geplanten Neubau wird das Thema Wohnen eine größere Rolle spielen. Vor allem entstehen aber Büroflächen sowie Einzelhandel und Gastronomie. Ob das aktuell im ersten Obergeschoss gut laufende Block-Restaurant im Neubau wieder Platz findet, ist offen. Oberbaudirektor Franz-Josef Höing liegt zudem daran, dass die Büschstraße zwischen Gänsemarkt und Colonnaden durch einen Neubau besser in Szene gesetzt wird.

Die geplante Neuentwicklung korrespondiert mit anderen Projekten am Gänsemarkt. Seit 2015 läuft das Quartier Gänsemarkt. Aus dem Budget des Business Improvement Districts von 4,1 Mio. Euro wurde der gesamte Platz bis in die Nebenstraßen hinein neu gepflastert und möbliert. Vis-á-vis wird im Sommer das Deutschlandhaus für einen ähnlich aussehenden Neubau abgerissen. Die ABG plant hier 300 Mio. Euro zu investieren. Gerade abgeschlossen ist die Modernisierung der gegenüberliegenden Giradet-Höfe durch die Gator Beteiligungsverwaltungsgesellschaft der Tchibo-Erben Michaela und Günter Herz.

Signa entwickelt auch den Elbtower

Verkäufer der Gänsemarkt-Passage ist Meag, Vermögensmanager von Munich Re und Ergo. BNP Paribas Real Estate war bei der Transaktion vermittelnd tätig. Der Kaufpreis soll zwischen 110 Mio. und 120 Mio. Euro liegen. Für die Signa ist es ein weiteres Großprojekt in der Hansestadt. Das größte bleibt jedoch der 230 m hohe Elbtower, der bis 2025 auf der Ostspitze der Hafencity entstehen soll.

Transaktion: Hamburg, Gänsemarkt 50

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