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Märkte | 09.01.2019

Von Daniel Rohrig

In diesem Artikel:

Europas Immobilieninvestoren werden bescheidener

Quelle: fotolia.com, Urheber: a_medvedkov
Die französischen Investoren sind laut Investitionsklimaindex von Union Investment derzeit am optimistischsten.

Quelle: fotolia.com, Urheber: a_medvedkov

Europäische Immobilieninvestoren werden pessimistischer. Das bringt die aktuelle Investitionsklimastudie von Union Investment ans Licht. Demnach erwarten 41% der befragten Marktteilnehmer in den kommenden zwölf Monaten eine Verschlechterung des Immobilieninvestitionsklimas. Nur 22% gehen von einer spürbaren Verbesserung aus. Deutschland bietet aber weiterhin die besten Gesamtbedingungen.

Aufgeschlüsselt auf die jeweiligen Ländermärkte zeigen sich bei den Erwartungen deutliche Unterschiede: Während rund die Hälfte der Immobilieninvestoren aus Deutschland und Großbritannien die Aussichten eher negativ beurteilt, geben sich die französischen Immobilienprofis relativ optimistisch: 40% der dortigen Studienteilnehmer erwarten eine spürbare Verbesserung des Investitionsklimas, nur 24% richten sich auf eine Eintrübung ein. Insgesamt ist die Erwartungsschwelle für Investitionen aber in allen Ländern gesunken: Im Vergleich zur Befragung vor einem Jahr sinkt der Investitionsklimaindex für Deutschland um 4,1% auf 63,2 Punkte, für Frankreich um 2,3% auf 66,8 Punkte und für Großbritannien um 3,5% auf 60,1 Punkte.

Deutschland bietet beste Bedingungen für Privatanleger

Auf die Frage, in welchen europäischen Ländern sie 2019 über alle Nutzungsarten hinweg die besten Bedingungen für Privatanleger sehen, antworteten 31% der Teilnehmer mit Deutschland. Erst mit großem Abstand folgen Frankreich und Großbritannien mit jeweils 13%. Aber auch Spanien, die Niederlande, Schweden und Österreich bescheinigten die Teilnehmer gute Investitionsbedingungen.

USA sind weiter die Nummer eins

Außerhalb Europas stehen die Vereinigten Staaten von Amerika weiterhin auf Platz Nummer eins. 53% aller Befragten mit entsprechenenden internationalen Ambitionen benannten die USA als ihren Favoriten für Investitionen außerhalb Europas. Auch hier gibt es einen großen Abstand zu anderen Regionen: Erst mit 13% folgt Australien und mit 10% Japan. Dennoch rechnet Olaf Janßen, Leiter Immobilienresearch bei Union Investment, in naher Zukunft mit einem Rückgang der Investitionen in den USA. Hauptgrund sind seiner Meinung nach die gestiegenen Hedgingkosten für Fremdwährungen.

Teilgenommen an der Studie haben 150 Immobilieninvestoren in Deutschland, Frankreich und Großbritannien.

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