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Projekte | 09.01.2019

Von Volker Thies

In diesem Artikel:

Bauträger tummeln sich an Wiesbadens Hainweg

Quelle: Optimal Wohnbau, Urheber: Nicolai Becker
Optimal Wohnbau plant am Hainweg seine Pick-up-Häuser, die in Reihenhaus-Kubaturen jeweils zwei Wohneinheiten auf verschiedenen Ebenen kombinieren.

Quelle: Optimal Wohnbau, Urheber: Nicolai Becker

In Wiesbadens größtem Wohnentwicklungsgebiet Hainweg engagieren sich inzwischen sieben Bauträger insbesondere mit Reihenhäusern. Die vier verbleibenden Grundstücke für ähnliche Projekte stehen kurz vor dem Verkauf.

Der Hainweg im Stadtteil Nordenstadt ist mit 21 ha und geplant 650 Wohneinheiten derzeit das größte Wohnentwicklungsgebiet in der hessischen Landeshauptstadt. Wie der Wiesbadener Kurier jetzt in einem Übersichtsartikel meldet, hat die Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG), die die Quartiersentwicklung steuert, die Flächen weitgehend vermarktet. Neben den bereits in der Immobilien Zeitung gemeldeten Projekten von Interhomes, Traumhaus und Bien-Ries tauchen darin auch einige bislang unbekannte Akteure auf.

Branchentreffen aus Rhein-Main und darüber hinaus

Demnach plant der Hofheimer Bauträger bauhaus wohnkonzept in einem 1,4 ha großen Baufenster am Apfelweg im Norden des Gebiets 42 Doppelhaushälften und zehn Reihenhäuser. Im zweiten Quartal 2019 sollen die Bauarbeiten anlaufen. Entlang der Quartiershauptstraße Am Hainpark hat sich Optimal Wohnbau (Heilbronn) einen 8.800 qm großen Geländestreifen gesichert und will dort Reihenhäuer mit jeweils zwei Wohneinheiten von 150 qm bis 180 qm Wohnfläche errichten. Insgesamt wird Optimal 35 Wohneinheiten realisieren.

Im Süden plant die Deutsche Gesellschaft energieeffizienter Reihenhäuser (Wiesbaden) auf rund 9.000 qm am Rotkehlchenweg in zwei Bauabschnitten 37 Reihenhäuser und ein Doppelhaus, allesamt nach KfW-40-Standard. Als Verkaufspreise der jeweils 143 qm großen Einheiten nennt der Bauträger 529.000 Euro bis 650.000 Euro. Direkt angrenzend an Rotkehlchen- und Balumeisenweg projektiert die Frankfurter Lechner Group auf rund 1,3 ha 48 Reihenhäuser, acht Doppelhaushälften und ein Einfamilienhaus. Die Wohnflächen werden zwischen 130 qm und 140 qm liegen, die Preise bei 650.000 Euro beginnen.

Die SEG konzentriert sich aufs Soziale

Vier Bauträgergrundstücke sowie mehrere Einzelgrundstücke hat die SEG noch nicht vergeben. Dazu kommen noch Parzellen für private Einfamilienhaus-Bauherren. Für eine Seniorenpflege mit 72 Betten stehen die Verhandlungen mit einem potenziellen Betreiber kurz vor dem Abschluss. Darüber hinaus wird die SEG zwei Kindergärten errichten, einen im Auftrag der Stadt Wiesbaden und eine für den eigenen Bestand, in dessen Obergeschoss 33 Sozialwohnungen vorgesehen sind. Einzelhandel zur Nahversorgung ist wegen des großen Angebots in den Bestandsquartieren von Nordenstadt nur in geringem Umfang geplant.

Transaktion: Wiesbaden, Konrad-Zuse-Straße

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