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Projekte | 21.12.2018

Von Lars Wiederhold

In diesem Artikel:

Reges Interesse an Offenbacher Hochhausquartier

Quelle: Stadt Offenbach am Main
Auf den beiden Freiflächen an der Autobahn 661 könnten zwei von insgesamt fünf Bürohochhäusern im Dienstleistungspark Kaiserlei entstehen.

Quelle: Stadt Offenbach am Main

Der am Offenbacher Kaiserlei geplante Dienstleistungspark mit bis zu fünf Bürohochhäusern hat das Interesse vieler Investoren und Projektentwicker geweckt. Darunter sind einige bekannte Namen. Wie schnell es mit dem Bau losgehen kann, hängt von der Planungs- und Eigentumssituation der einzelnen Grundstücke ab.

Nach Informationen der Immobilien Zeitung befinden sich u.a. der Frankfurter Projektentwickler Lang und Cie., die Bank BNP Paribas und der Wisag-Gründer Claus Wisser unter den Interessenten für die verschiedenen Hochhausstandorte am Kaiserlei. Die am Standort bereits mit Projekten beschäftigten Unternehmen CG Gruppe und Becken sollen ebenfalls weiteren Engagements gegenüber aufgeschlossen sein.

Die Hochhäuser müssen nach den Vorgaben der Stadt mindestens 75 m und dürfen maximal 100 m hoch werden. Zudem sollen sie eine 100%ige Büronutzung erhalten, da das Quartier z.B. schon über Hotels bzw. Hotelprojekte verfügt. So gesellen sich in den kommenden Jahren an der Kaiserleistraße zum bestehenden Delta-Hotel ein Hotel der Leonardo-Gruppe und eines, das die X-Direct Group entwickelt. Bei beiden handelt es sich um Umbauten von Bestandsimmobilien.

Für zwei Hochhäuser gibt es fertige B-Pläne

Wann und wo am Kaiserlei die Bebauung mit den Bürohochhäusern beginnen kann, ist je nach Grundstück unterschiedlich. Am schnellsten soll es auf zwei Arealen gehen, die auf Höhe der Warschauer Straße die Autobahn 661 flankieren. Für diese jeweils rund 1 ha großen Grundstücke liegen rechtskräftige Bebauungspläne vor. Dort könnte es je nach Fortschritt der Straßenbaumaßnahmen am Kaiserlei Ende 2019/Anfang 2020 mit dem Bau losgehen. Offenbach plant dafür einen Investorenwettbewerb, für den einige Interessenten schon gesetzt sind. Wenn ein Entwickler einen konkreten Mieter im Schlepptau hat, wird auf dieses Verfahren aber ggf. verzichtet. "Wir werden keine Ansiedlungschancen verhindern", sagt dazu Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD).

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Lars Wiederhold
Aktuell läuft noch der großangelegte Umbau des Verkehrsknotens am Kaiserlei. Durch den Rückbau des Kreisels werden große Flächen für eine Bebauung frei.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Lars Wiederhold

Kommt die Multifunktionsarena?

Ein nördicher gelegenes potenzielles Hochhausgrundstück zwischen Nordring und Kaiserleistraße hat bereits im vergangenen Jahr ein Investor erworben. Ebenfalls ein Büroturm ist zusammen mit kleineren Gewerbebauten auf einem 4 ha großen Grundstück südlich der Strahlenbergerstraße vorgesehen. Dessen künftige Bebauung hängt aber davon ab, ob dort die von Frankfurt und Offenbach geplante Multifunktionsarena entsteht. Wenn das nicht der Fall sein sollte, kann Offenbach ebenfalls auf einen existierenden B-Plan zurückgreifen. Aktuell sieht Schwenke beim Arena-Projekt den Ball bei Frankfurt. Die Nachbarstadt müsse u.a. noch klären, wie eine verkehrliche Erschließung der Halle aussehen könnte.

Am schwierigsten sieht die Situation allerdings Schwenke zufolge beim fünften Hochhausgrundstück im Dienstleistungspark aus. Die Kaiserleistraße 24-24E befindet sich derzeit im Streubesitz. Der Stadt gehören dort etwa 4.000 qm der insgesamt gut 9.000 qm Grundstücksfläche. Der Rest steht im Eigentum mehrerer privater Eigentümer. Sollte sich ein Investor finden, der die gesamte Liegenschaft übernehmen will, würde die Stadt ihre Anteile gerne abgeben.

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