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Politik | 19.12.2018

Von Jutta Ochs

In diesem Artikel:
  • Organisationen:
    Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, Bündnis 90 / Die Grünen, FDP, TU Darmstadt, Pestel-Institut
  • Immobilienart:
    Wohnen

Opposition will eine Dachoffensive gegen Wohnungsmangel

Quelle: Pixabay, Urheber: Antranias
Der Dachausbau scheitert oft an den vielen gesetzlichen Vorgaben.

Quelle: Pixabay, Urheber: Antranias

Der dringend notwendige Wohnungsneubau geht zu langsam, auch weil die Flächen knapp sind. Oppositionsfraktionen von FDP und Grünen im Bundestag verlangen deshalb nun von der Bundesregierung eine "Offensive für den Dachausbau", die schnell und günstig Wohnraum schafft.

Der FDP-Vorschlag zielt dabei insbesondere auf Hemmnisse durch gesetzliche Auflagen, die den Dachausbau bislang behinderten und umgehend angepasst werden müssten. Die FDP bezieht sich in ihrem Antrag auf eine Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), das die acht größten Hindernisse des Dachausbaus identifiziert hat. Dazu gehören Stellplatzpflicht, Wegfall des Bestandsschutzes und die Pflicht zum Einbau eines Aufzugs. Zusätzlich soll es laut FDP ein attraktives Förderprogramm für den Dachausbau geben, das mit dem Programm "Energieeffizientes Sanieren" kombinierbar sein sollte.

Programm für 100.000 Dächer

Die Grünen im Bundestag möchten tief in die Fördertöpfe greifen. Sie verlangen ein "Hunderttausend Dächer und Häuser Programm", das im ersten Jahr mit 90 Mio. Euro ausgestattet werden soll. Das möchten sie allerdings mit der Reaktivierung von leer stehenden Gebäuden in Ortskernen verknüpfen. Vorgesehen ist eine Investitionszulage von 10% auf Baukosten bis 1.500 Euro/qm. Beide Fraktionen verweisen auf eine Studie des Pestel-Instituts Hannover und der TU Darmstadt aus dem Jahr 2016, nach der in Deutschland bis zu 1,5 Mio. zusätzliche Wohnungen durch Dachaufstockung entstehen könnten, und das vor allem in den Ballungsräumen und Universitätsstädten.

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