Sie verwenden
iz.de als
Gastnutzer
Alle Leistungen ansehen
Tooltipp
{{counter.remaining}} {{counter.title}}

Sie haben einen Artikel verbraucht

Als registrierter Nutzer können Sie bis zu 10 Artikel pro Monat lesen - kostenfrei und unverbindlich

{{vm.izPaket[vm.user.izPaket].title}}

Ihre Leistungen

Unternehmen | 19.12.2018

Von Alexander Heintze

In diesem Artikel:

Aus GBW wird Dawonia

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Alexander Heintze
Am Sitz der GBW-Gruppe in München wird bald das Schild ausgetauscht.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Alexander Heintze

Die Münchner GBW-Gruppe wechselt den Namen. Ab Januar wird das Unternehmen unter der Marke Dawonia, bayerisch für "Da wohn i a" (da wohne ich auch), auf dem Markt agieren. Die Immobilien Zeitung hatte bereits im Sommer über die mögliche Umbenennung berichtet.

Der Name GBW passe nicht mehr zur Unternehmensstrategie, begründet Claus Lehner, Sprecher der GBW-Geschäftsführung, die Umbenennung. Die GBW wurde 1936 als Bauträger AG des bayerischen Handwerks gegründet und nach der Verleihung der Gemeinnützigkeit 1940 in die Gemeinnützige Bayerische Wohnungsgesellschaft (GBW) umbenannt. Wir sind längst auch außerhalb Bayerns aktiv und seit vielen Jahren nicht mehr gemeinnützig", erklärt Lehner.

Durch die Umbenennung wolle man das Unternehmen "noch eindeutiger als Anbieter von bezahlbarem und professionell bewirtschaftetem Wohnraum" positionieren. Etwa ein Drittel der rund 30.000 Wohnungen sollen sozial geförderte Einheiten bleiben. Den Fokus lege man künftig aber mehr auf Projektentwicklungen wie Nachverdichtungen und Neubau.

Mit dem neuen Namen verstärke die GBW auch die Digitalisierung. Im Januar will das Unternehmen die Mieter-App My Dawonia starten.

Befreiung von Altlasten

Mit der Umbenennung dürfte bei der GBW aber auch die Hoffnung verbunden sein, das negative Image der vergangenen Jahre abzuschütteln. Die GBW ist bis heute das Synonym für einen politischen Streit. Die Bayerische Landesbank verkaufte die GBW mitsamt ihrer rund 30.000 Wohnungen im April 2013 an ein Konsortium unter Führung von Patrizia Immobilien. Seitdem streiten sich die regierende CSU und die Opposition in Bayern darüber, ob der Verkauf notwendig gewesen war. In den Schlagzeilen war die GBW in den letzten Monaten außerdem, weil sich viele Mieter nach der Modernisierung ihrer Wohnungen die Mieten nicht mehr leisten können.

In Netzwerken weiterempfehlen

Kostenfrei für Abonnenten

Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland

Unser Service für IZ-Abonnenten:
Alle Zwangsversteigerungen in Deutschland - täglich aktuell, übersichtlich geordnet und kostenfrei!