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Unternehmen | 14.12.2018

Von Ulrich Schüppler

In diesem Artikel:

ImmoScout-Mutter könnte verkauft werden

Scout24, die Konzernmutter des Portals ImmobilienScout24, prüft laut einem Zeitungsbericht den Rückzug von der Börse. Angeblich haben Finanzinvestoren ein Auge auf das Unternehmen geworfen.

Wie die britische Wirtschaftszeitung Financial Times am Donnerstag unter Berufung auf informierte Kreise berichtete, habe Scout24 Investmentbanken und Transaktionsberater damit beauftragt, bei einem möglichen Verkaufsprozess des börsennotierten Unternehmens zu helfen. Zu den Interessenten zählt nach Informationen des Blattes der auf Technologiefirmen spezialisierte US-Finanzinvestor Silver Lake. Scout24 kommentierte den Pressebericht bis zum Redaktionsschluss nicht.

Der Börsenwert von Scout24 stieg nach der Meldung bis Freitagmittag um gut 11% auf rund 4,3 Mrd. Euro. Inklusive von mehr als 1 Mrd. an Finanzverbindlichkeiten würde das einen Kaufpreis von über 5 Mrd. Euro bedeuten. Es wäre nicht der erste Verkauf des Unternehmens: Nachdem die Telekom Scout24 übernommen hatte, verkaufte sie im November 2013 70% der Anteile für 1,5 Mrd. Euro an den Finanzinvestor Hellman & Friedman. Auch Silver Lake war damals an dem Unternehmen interessiert, kam aber nicht zum Zuge.

Das Aktienkapital von Scout24 ist breit gestreut

Nach dem Börsengang 2015 verkauften Hellman & Friedman schrittweise ihre Anteile. Seit Mitte 2018 befinden sich die Aktien von Scout24 fast komplett im Streubesitz. Das Unternehmen, zu dessen wichtigsten Plattformen AutoScout und ImmobilienScout zählen, ist heute in knapp 20 Ländern aktiv und hat immer wieder kleinere Gesellschaften gekauft, zuletzt die deutsche Webseite Finanzcheck.de im Juli 2018. Bei der Suche nach neuen Erlösquellen hat sich ImmobilienScout zuletzt kreativ gezeigt, indem es eine Premiumsuche für Wohninteressenten aufsetzte. Bei den Mietervertretern stieß dieses Vorgehen auf massive Kritik.

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