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Märkte | 13.12.2018

Von Christine Rose

In diesem Artikel:

empirica sieht keinen Nachholbedarf im Wohnungsbau

Die Beratungsgesellschaft empirica geht davon aus, dass in den kommenden vier Jahren hierzulande durchschnittlich 290.000 Wohneinheiten pro Jahr errichtet werden müssen, um die Mieten weitgehend stabil zu halten. Zusätzlich aber noch die Menge Wohnungen zu errichten, um die der Bau in den vergangenen Jahren hinter den Prognosen zurückgeblieben ist, sei dafür aber nicht erforderlich, heißt es.

empirica kommt, wie andere Institute auch, für die vergangenen Jahre auf etwa 1 Mio. zu wenig fertiggestellter Wohnungen. "Rein mengenmäßig (und bei den aktuellen Preisen!)" sieht das Institut aber keinen Nachholbedarf, weil es bereits eine Anpassung an das Zuwenig gegeben habe. Sprich: Menschen, vor allem junge, seien in preisgünstigere Hochschulstädte als beispielsweise Berlin und München gezogen, hätten sich in Wohngemeinschaften zusammengetan oder das Elternhaus gar nicht erst verlassen; andere Wohnungssuchende seien ins Umland der Großstädte ausgewichen. Mehr als prognostiziert müsse demnach nur gebaut werden, wenn das Ziel der Politik niedrigere Mieten seien, so das Fazit. Alternativ könne die Nachfrage in Gegenden mit ausreichend Wohnraum bzw. mit Leerstand verlagert werden.

empirica stützt sich bei der Prognose auf die Annahme, dass die Zuwanderung von Flüchtlingen bis zum Jahr 2025 anhält, pro Jahr aber immer weniger Zuflucht Suchende ins Land kommen. Das Institut erwartet fürs Jahr 2020 die vorerst höchste Einwohnerzahl (gut 83 Mio. Menschen), danach einen Rückgang auf etwa 82,3 Mio. Menschen bis 2030. Dem entsprechend sieht es auch die Zahl der benötigten neuen Wohneinheiten sinken: auf durchschnittlich knapp 260.000 Wohnungen p.a. zwischen 2023 und 2026, bis 2030 dann auf 226.000 Einheiten pro Jahr.

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