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Märkte | 12.12.2018

Von Jutta Ochs

In diesem Artikel:

Leerstand in Schrumpfungsregionen schwillt an

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Gerda Gericke
Die Analyse von empirica und CBRE sagt steigende Leerstände in den Schrumpfungsregionen voraus.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Gerda Gericke

Die Leerstandsquote bei Wohngebäuden ist erneut zurückgegangen. Nach einer Analyse von empirica und CBRE liegt sie deutschlandweit bei 2,9% oder rund 608.000 Einheiten (Stand: Ende 2017). Das sind 8.000 Einheiten weniger als in der Vorjahresanalyse. Allerdings schwillt der Leerstand in den Schrumpfungsregionen in Ost und West weiter an und liegt mittlerweile bei 7,4% (7,1% im Vorjahr). In den Wachstumsregionen sind es lediglich 1,9% (2%). Die höchsten Leerstandsquoten haben Pirmasens mit 8,8% und Schwerin mit 8,6%, die niedrigsten München (0,2%), Frankfurt, Münster und Freiburg (je 0,4%).

Leipzig (-4,8 Prozentpunkte) und Salzgitter (-3,2 Prozentpunkte) konnten ihre Leerstandsquoten seit 2012 besonders deutlich reduzieren. Überdurchschnittliche Zuwächse haben Dessau-Roßlau (+0,8 Prozentpunkte), Suhl und Gera (jeweils +0,6 Prozentpunkte), Frankfurt / Oder (+0,5 Prozentpunkte) und Wilhelmshaven (+0,4 Prozentpunkte) zu verzeichnen. Die Analyse sagt steigende Leerstände in den Schrumpfungsregionen voraus. Von aktuell rund 300.000 Wohngebäuden könnte die Anzahl auf 400.000 bis 2022 anschwellen. Berücksichtigt werden im Leerstandsindex von CBRE und empirica nur marktaktive Bestände. Das heißt, die jeweiligen Gebäude wären theoretisch bewohnbar und sind keine "Ruinen".

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