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Unternehmen | 07.12.2018

Von Harald Thomeczek

In diesem Artikel:

P&C Düsseldorf will "Platz produktiver nutzen"

Quelle: imago, Urheber: Rech
Dunkle Wolken über P&C Düsseldorf? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Quelle: imago, Urheber: Rech

Die Modehauskette Peek & Cloppenburg (P&C) mit Sitz in Düsseldorf - nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen, in Hamburg ansässigen Unternehmen - macht sich Gedanken über eine bessere Nutzung ihrer Flächen.

Weil "insbesondere in den großen Häusern die Umsatzentwicklungen hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind", hat P&C Düsseldorf eine Überarbeitung seiner Flächenkonzepte angestoßen. Neben Verkleinerungen der Verkaufsflächen stünden auch Untervermietungen und Pop-up-Flächen "zur Debatte, um den Platz produktiver zu nutzen", lässt P&C in einer Mitteilung zum Geschäftsverlauf 2017 wissen.

Pop-up-Flächen mit Nike, eberjey oder Polaroid Originals

Mit Pop-up-Flächen experimentiert P&C Düsseldorf schon. So wurde das neue Konzept Pop Impression by Peek & Cloppenburg in sechs sogenannten Weltstadthäusern eingeführt. Dabei wird nach Unternehmensangaben sechsmal im Jahr ein exklusives Sortiment, das so bisher nicht bei Peek & Cloppenburg erhältlich war, präsentiert. Der Fokus liege auf "außergewöhnlichen Kollektions-Highlights und neuen Marken, die auf ein aktuelles Trendthema abgestimmt sind. Branchenfremde Lifestyle-Produkte ergänzen das Angebot. Als Partner sind unter anderem Nike, die Loungewear-Marke eberjey, der Taschen Verlag, Polaroid Originals und Marie-Stella-Maris an Bord."

Umsatz in Deutschland stabil, Osteuropa legt kräftig zu

Der Nettoumsatz von P&C Düsseldorf erreichte im Geschäftsjahr 2017 mit 1,49 Mrd. Euro das Vorjahresniveau. Die von Wien - der zweiten Konzernzentrale - aus gesteuerten Geschäftsfelder legten dank sehr gut laufender Geschäfte in Osteuropa um gut 13% oder 87 Mio. auf 735 Mio. Euro zu.

Obwohl auch für P&C Düsseldorf die Bedeutung des Onlinehandels wächst, bezeichnet der Modehausfilialist den stationären Einzelhandel als "Fundament" seines Geschäfts. So seien in den kommenden zwei Jahren Neueröffnungen geplant, auch in Deutschland (sowie im Baltikum, in Ost- und Südosteuropa). Bereits in der Vergangenheit sind Pläne für neue Häuser in Aachen, Augsburg und Bocholt bekannt geworden.

Click & Reserve kommt 2019

Im laufenden Jahr eröffnete P&C ein neues Haus in München-Riem. ln Recklinghausen, Erlangen, Wiesbaden oder im Münchner Einkaufszentrum Pep wurden Flächen erweitert oder umgebaut. Anno 2017 gab es in Deutschland keine Neueröffnung (dafür fünf in Osteuropa), aber zahlreiche Umbaumaßnahmen. In Summe wurden in den vergangenen beiden Jahren rund 20% der Flächen modernisiert und rund 25.000 qm Verkaufsfläche neu eröffnet. In puncto E-Commerce bzw. Omnichannel-Handel will P&C ab 2019 Kunden die Möglichkeit bieten, Ware per Click & Reserve online in einer Filiale zurücklegen zu lassen.

Aktuell führt die von Düsseldorf und Wien aus geführte Peek-&-Cloppenburg-Gruppe 144 Häuser. Vor einem Jahr waren es noch 148. Knapp die Hälfte (69) befindet sich in Deutschland, drei in den Niederlanden, eins in Belgien und eins in der Schweiz. Hinzu kommen 19 Anson's-Filialen und drei Review-Läden. Etwa jedes dritte Haus (48) der Gruppe gehört zu P&C Wien. Diese verteilen sich auf Österreich und Osteuropa. Die Gesamtfläche der Häuser von P&C Düsseldorf beträgt gut 610.000 qm.

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