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Digitales | 07.12.2018

Von Ulrich Schüppler

In diesem Artikel:
  • Unternehmen:
    HomeToGo, Princeville Global, Lakestar, Tripping.com

Ferienhaussuchmaschine HomeToGo schluckt Tripping.com

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus
Über 15 Mio. Angebote sind über HomeToGo recherchierbar, von der Nordseeküste bis ins ferne Australien.

Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus

HomeToGo, eine Suchmaschine für Feriendomizile, hat sich US-Wettbewerber Tripping.com einverleibt. Möglich wurde das, weil die Geldgeber von HomeToGo das Gesamtkapital auf über 150 Mio. Euro erhöht haben.

Das in Berlin ansässige Unternehmen HomeToGo, eine Plattform für die Metasuche nach Ferienunterkünften, hat den US-amerikanischen Wettbewerber Tripping.com übernommen. Tripping.com hatte bis dato insgesamt rund 52 Mio. USD an Investorengeldern eingeworben. Der Kaufpreis des Unternehmens soll laut einem Bericht des US-Reisethemenportals Skift mindestens 25 Mio. Euro betragen.

Dem Medienbericht zufolge war es im Vorstand von Tripping.com im Vorfeld der Übernahme zu massiven Streitigkeiten über die Strategie des Unternehmens gekommen, das Millionenbeträge für teure TV-Werbung ausgegeben hatte. Reisesuchmaschinen müssen teilweise erhebliche Werbeausgaben schultern, um die für ihr Geschäftsmodell nötige Reichweite zu erlangen. Daraus können Schieflagen resultieren: Im Sommer 2018 hatte beispielsweise das börsennotierte Hotelsuchportal Trivago nach einem Umsatzeinbruch sein Werbebudget zusammenstreichen müssen. Von gut 1 Mrd. Euro Umsatz hatte Trivago im Geschäftsjahr 2017 über 90% ins Marketing gesteckt.

Gesamtkapital von HomeToGo steigt auf 150 Mio. Euro

Der Erwerb von Tripping.com wurde möglich, da HomeToGo sein Gesamtkapital mit der letzten Finanzierungsrunde auf über 150 Mio. Euro ausgeweitet hat. Im Oktober hatte es noch unter 100 Mio. Euro gelegen. Als neueste Investoren wurden unter anderem die Wagniskapitalfinanzierer Lakestar und Princeville Global gewonnen, wobei Princeville auch einer der Hauptgeldgeber von Tripping.com war. Um eine klamme Kasse muss sich HomeToGo nicht sorgen: Trotz der jüngsten Akquisitionen habe sich die schon vorher erhebliche Barmittelreserve durch die aktuelle Finanzierungsrunde nochmals verdoppelt, teilte das Unternehmen mit.

HomeToGo betreibt lokale Internetauftritte in 13 europäischen Ländern sowie in Amerika, Asien und Australien. Die Suchmaschine durchforstet die Webseiten von mehr als 300 Ferienheimvermietern und ermöglicht dadurch den Zugriff auf über 15 Mio. Angebote.

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